"Werder ist ein großer Klub, ein absoluter Traditionsverein mit großer Strahlkraft. Ich bin dankbar, dass Darmstadt mir die Möglichkeit gegeben hat, nach Bremen zu wechseln und dass eine für alle Beteiligten faire Lösung gefunden wurde", sagte Anfang, der in Darmstadt noch einen Vertrag bis 2022 hatte: "Ich schätze Werder und seine Verantwortlichen sehr und bin sicher, dass wir eine gute Chance haben, den Aufstieg zu realisieren. Aber es darf niemand denken, dass es einfach wird. Dafür ist die 2. Liga zu stark und wird uns alles abverlangen."
Florian Kohfeldt war in Bremen nach einem Leistungseinbruch in der Rückrunde vor dem letzten Bundesliga-Spieltag freigestellt worden, Trainerlegende Thomas Schaaf konnte den Abstieg im Saisonfinale nicht mehr abwenden.
"Wir stehen vor einer schwierigen, aber lösbaren Aufgabe, die unsere ganze Kraft, aber auch Geduld von uns allen erfordern wird", sagte Anfang: "Ich bin hoch motiviert, um unser gemeinsames Ziel zu erreichen."
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Zuvor hatte der kicker berichtet, dass Darmstadt ein erstes Angebot aus Bremen für Anfang abgelehnt hatte. Die zunächst aufgerufenen 200.000 Euro für den Trainer seien demnach in Hessen als "Frechheit" aufgenommen worden, hieß es. Aber Werder legte trotz leerer Kassen offenbar noch einmal finanziell nach. Schließlich habe Anfang bereits bewiesen, dass "er aus unterschiedlichen Gegebenheiten viel schaffen kann, dass er Siegermentalität vorleben und eine Mannschaft entwickeln kann", sagte Bremens Sportchef Frank Baumann: "Wir sind überzeugt, mit ihm unsere Ziele erreichen zu können und werden nun gemeinsam die Kaderplanung angehen, um eine gute und wettbewerbsfähige Mannschaft zusammenzustellen."
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(SID)

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