Elfenbeinküste wirft Titelverteidiger Algerien aus dem Afrika-Cup - Tunesien erreicht Achtelfinale
VonThomas Gaber
Publiziert 20/01/2022 um 19:44 GMT+1 Uhr
Titelverteidiger Algerien ist beim Afrika-Cup in Kamerun bereits in der Vorrunde gescheitert. Die Mannschaft um den Gladbacher Ramy Bensebaini verlor ihr abschließendes Spiel in der Gruppe E mit 1:3 (0:2) gegen die Elfenbeinküste (7 Punkte) und schied mit nur einem Punkt als Letzter aus. Ebenfalls in der K.o.-Runde steht Äquatorialguinea (6) nach einem 1:0 (1:0) gegen Sierra Leone (2).
Ibrahim Sangare erzielte einen Treffer für die Elfenbeinküste
Fotocredit: Getty Images
Zum Abschluss der Vorrunde qualifizierten sich in Gruppe F anschließend Mali, Gambia und Tunesien um den Kölner-Bundesligaprofi Ellyes Skhiri für das Achtelfinale. Mali (7 Punkte) holte Rang eins durch ein 2:0 (1:0) gegen das punktlose Schlusslicht Mauretanien. Massadio Haidara (2.) und Ibrahima Koné (49./Foulelfmeter) erzielten die Treffer.
Die durch einen Corona-Ausbruch dezimierten Tunesier unterlagen Gambia spät mit 0:1 (0:0), Ablie Jallow traf in der dritten Minute der Nachspielzeit. Gambia (7) belegt punktgleich mit Mali Rang zwei, Tunesien schafft es trotz der Niederlage als einer der vier besten Gruppendritten in die K.o.-Runde.
Dem zweimaligen Afrikameister Elfenbeinküste hatten Franck Kessié (23.), Ibrahim Sangare (39.) und Nicolas Pépé (54.) gegen Algerien den Gruppensieg beschert. Der Leverkusener Odilon Kossounou stand in der Startelf. Für Algerien traf Sofiane Bendebka (73.), Riyad Mahrez hatte zuvor einen Foulelfmeter an den Pfosten gesetzt (60.).
Für Sierra Leone vergab Kei Kamara (85.) per Elfmeter die große Chance zum Ausgleich gegen Äquatorialguinea. Ein Unentschieden hätte Sierra Leone genügt, um als Gruppendritter ins Achtelfinale einzuziehen.
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