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Borussia Dortmund schlägt Dynamo Dresden: BVB ohne Star-Neuzugänge erfolgreich im Testspiel
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Publiziert 09/07/2022 um 20:43 GMT+2 Uhr
Vizemeister Borussia Dortmund hat auch ohne seine Star-Neuzugänge den Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden mit 2:0 (2:0) besiegt. Kapitän Mats Hummels (13.) und Antonios Papadopoulos (41.) waren die Torschützen für den BVB im Testspiel am Samstagnachmittag. Weder Sebastian Haller noch Karim Adeyemi, Niklas Süle, Salih Özcan oder Nico Schlotterbeck standen im Kader von Trainer Edin Terzic.
Borussia Dortmund schlug Dynamo Dresden
Fotocredit: Imago
Auch im zweiten Test setzte der wiedererkorene BVB-Trainer Terzic überwiegend auf den Nachwuchs. Die einzigen Spieler mit Bundesligaerfahrung in der Startformation waren Kapitän Hummels, Marius Wolf, Felix Passlack Mo Dahoud, Wunderkind Youssoufa Moukoko und mit Abstrichen Linksverteidiger Tom Rothe.
Deutlich mehr Stammelfcharakter hatte die erste Elf aus Dresden, gespickt mit zahlreichen Neuzugängen. Unter anderem Routinier Stefan Kutschke, Ahmet Arslan und Torhüter Sven Müller durften vom Anpfiff weg ran.
Wer gedacht hatte, das Aufeinandertreffen der beiden Traditionsvereine würde zum müden Sommerkick, der wurde im ersten Spielabschnitt eines anderen belehrt.
Die 25.000 Fans sahen sich von schnellen Tempogegenstößen bestens unterhalten – einen frühen Führungstreffer des BVB inklusive: Prince Aning zog eine Ecke an den zweiten Pfosten. Michael Eberwein leitete den Ball im Fallen weiter zu Kapitän Hummels, der nur noch einnicken musste (13.).
Dresden schnuppert am Ausgleich - Papadopoulos sticht
Kutschke und Co. zeigten sich vom Gegentreffer nicht beeindruckt und hätten in den drei folgenden Minuten die Partie zum Kippen bringen müssen: erst beförderte Dennis Borkowski nach einer präzisen Kutschke-Hereingabe den Ball nicht auf das BVB-Gehäuse (15.). Kurz darauf konnte der Knipser selbst einen kapitalen Aufbaufehler von Hummels nicht nutzen (16.).
Mitte der ersten Hälfte nahm das hohe Tempo der Anfangsphase ein wenig ab, ehe kurz vor der Pause der Ball zum zweiten Mal im Dresdener Tor lag. Nach einer kurz ausgeführten Ecke von Prince Aning durfte sich der Flügelspieler in Seelenruhe mit Papadopoulos an die Grundlinie kombinieren. Letzterer schloss die Aktion mit einem Drehschuss an den Innenpfosten ab (41.).
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Borussia Dortmund setzte sich gegen Dynamo Dresden durch
Fotocredit: Getty Images
War die 2:0-Pausenführung für der Terzic-Elf zur Pause noch schmeichelhaft, verdienten sich die Borussen im zweiten Durchgang nach und nach den zweiten Testspielsieg. Nach 57 Minuten schrammte Bradley Fink knapp am 3:0 vorbei: Aktivposten Tom Rothe legte den Ball an den kurzen Pfosten, wo Ole Pohlmann das Spielgerät nicht an Dynamos-Schlussmann Stefan Drljaca vorbeispitzeln konnte. Fink brachte dessen Faustabwehr nicht mehr unter Kontrolle (57.).
Dresden schaffte im zweiten Durchgang kaum noch Entlastung. Auffällig dabei: die abgezockte Defensivarbeit der Dortmunder Nachwuchstalente. So blieb es beim 2:0-Auswärtssieg für den Vizemeister.
Die Stimmen:
Markus Anfang (Trainer Dynamo Dresden): „In den ersten Minuten hatten wir unsere Schwierigkeiten. Die beiden einfachen Gegentreffer sind natürlich ärgerlich. Dagegen hatten wir gerade in der ersten Hälfte einige Torchancen. Da fehlte uns dann die nötige Konzentration, diese zu nutzen. Da war uns der BVB voraus.“
Edin Terzic (Trainer Borussia Dortmund): „Insgesamt war es ein gelungener Test – 25.000 Fans, guter Gegner, Platz und Ambiente. Im zweiten Abschnitt waren die Jungs in der Defensive engagierter. Wir wollten uns besser präsentieren als noch im ersten Testspiel. Das haben wir in jedem Fall geschafft.“
Der Tweet zum Spiel: Der nächste Prince der Bundesliga im Anflug
Das fiel auf: Papadopoulos überragt
Ohne die Leitwölfe Hummels, Dahoud und Wolf legten die Dortmunder Jungspunde spätestens mit Beginn des zweiten Durchgangs ihre anfängliche Nervosität ab und ließen kaum noch Dresdener Ballbesitzphasen zu. Ein Jungakteur, der sich von der restlichen Talent-Truppe abhob, war Antonius Papadopoulos. In der ersten Halbzeit noch auf der defensiven Sechserposition das ordnende Element im Dortmunder Spiel, rückte der 22-Jährige nach dem Seitenwechsel in die Innenverteidigung. Seinem Einfluss auf das Dortmunder Spiel im eigenen Ballbesitz tat dies keinen Abbruch. Der Deutsch-Grieche glänzte immer wieder mit starken Diagonalbällen. Obendrein erzielte Papadopoulos das 2:0.
Die Statistik: 23.816
Wenn ein Freundschaftsspiel zum Fußball-Fest wird - obwohl die Saison für Zweitligaabsteiger Dynamo Dresden erst in zwei Wochen beginnt, sind die wohl frenetischsten Fans Fußballdeutschlands voller Vorfreude. Sage und schreibe 23.816 Anhänger peitschten ihr Team nach vorne.
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Quelle: Perform
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