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"Bayern-Jäger" gefallen den Bayern: Karl-Heinz Rummenigge lobt Verfolger
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Publiziert 28/10/2016 um 17:28 GMT+2 Uhr
Am Sonntag treffen zwei der "Bayern-Jäger" im direkten Duell aufeinander. Die vermeintliche Spannung an der Spitze gefällt sogar dem Rekordmeister. Doch RB Leipzig und Hertha BSC wollen nichts von einer Rolle als Herausforderer des Branchen-Primus wissen. "Rein tabellarisch sind wir eine Spitzenmannschaft - vom Entwicklungsstand aber noch nicht", sagt Hoffenheim-Coach Julian Nagelsmann.
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Beim Blick auf die Tabelle hebt sogar der "Gejagte" den Daumen. "Das gefällt mir", sagte Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge: Wenn Vereine wie RB Leipzig, Hertha BSC, 1899 Hoffenheim und der 1. FC Köln plötzlich die ärgsten Verfolger sind, dann "ist das doch sympathisch und Ausdruck davon, dass die Liga auch mal durcheinander gewirbelt werden kann". Große Gefahr geht von den neuen Spitzenteams der Fußball-Bundesliga aber (noch) nicht aus.
Denn mit der Rolle als Bayern-Jäger wollen sie weder in Leipzig und Berlin noch in Hoffenheim oder Köln etwas zu tun haben. Borussia Dortmund ist hinter dem Quartett nur Tabellensechster. Vor dem Spitzenspiel am Sonntag (ab 15.30 Uhr im Liveticker) in Sinsheim zwischen Hoffenheim und der Hertha träumen bislang nur die Fans von höheren Zielen.
Die Tabelle lügt nicht - oder doch?
"Rein tabellarisch und von den Ergebnissen her sind wir eine Spitzenmannschaft - vom Entwicklungsstand aber noch nicht", sagte 1899-Trainer Julian Nagelsmann am Freitag:
Der Gegner aus Berlin hingegen mache das "seit der letzten Saison sehr konstant", sagte Nagelsmann, der mit Hoffenheim in der Bundesliga ungeschlagen ist. Hertha spiele ähnlich wie der 1. FC Köln, gegen den die Kraichgauer unter der Woche im DFB-Pokal rausgeflogen sind.
Doch die Hauptstädter bleiben bescheiden. "Wir müssen erst noch bestätigen, dass wir ein Topteam sind. Wir sind eine gute Mannschaft, für alles andere ist es zu früh", sagte Berlins Trainer Pal Dardai, der ein offenes Spiel erwartet:
Rummenigge hat Leipzig auf dem Zettel
Aus dem Verfolger-Quartett hat Rummenigge vor allem Aufsteiger Leipzig auf dem Zettel. "Dass die große Pläne da haben und sich nicht mit dem Mittelfeld zufriedengeben, war von Anfang an klar", sagte der Ex-Nationalspieler. Die "Roten Bullen", die am Samstag (ab 15.30 Uhr im Liveticker) bei Darmstadt 98 spielen, wollen sich mindestens mittelfristig oben etablieren.
"Wir sind auf Platz zwei, das ist ein schöner Nebeneffekt", sagte RB-Kapitän Dominik Kaiser: "Im Moment bringt uns das aber auch nicht so viel. Wir wollen einfach an die letzten Wochen anknüpfen und unser Spiel auf den Platz bringen." Davie Selke bremste die Euphorie:
Über den 1. FC Köln, der am Sonntag (ab 17.30 Uhr im Liveticker) beim Hamburger SV antritt, wird dagegen von einem ganz Großen geredet. "Köln erinnert mich an Leicester", sagte Trainer-Ikone Sir Alex Ferguson dem Fachmagazin kicker:
Leicester City war in der englischen Premier League in der vergangenen Saison sensationell Meister geworden.
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