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Weihnachtself der Bundesliga: Thiago, Lewandowski, Aubameyang, Forsberg, Demirbay, Malli, Orban
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Publiziert 23/12/2016 um 08:44 GMT+1 Uhr
Die Bundesliga-Topelf der ersten 16 Spieltage: Im Tor steht Oliver Baumann von der unbesiegten TSG Hoffenheim. Vor ihm halten RB-Kapitän Willi Orban und zwei Spieler von Eintracht Frankfurt den Laden dicht. Das Mittelfeld glänzt mit Emil Forsberg und Thiago Alcántara durch Kreativität und Torgefahr pur. Im Sturm sammelt sich mit Robert Lewandowski und Pierre-Emerick Aubameyang die absolute Elite.
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Tor:
Oliver Baumann (TSG 1899 Hoffenheim): Der 26-Jährige spielt in seiner dritten Saison bei der TSG eine bislang ganz starke Runde. Auch dank ihm ist Hoffenheim die noch einzig ungeschlagene Mannschaft der Liga. Dabei behielt Baumann fünfmal eine Weiße Weste und wehrte 58 Torschüsse ab. 77,33 Prozent aller Versuche konnte er so parieren.
Abwehr:
Bastian Oczipka (Eintracht Frankfurt): Seit Trainer Niko Kovac das Ruder bei der Eintracht übernommen hat, ist der Linksverteidiger gesetzt und zeigte in der Hinrunde eine deutliche Leistungssteigerung. Der 27-Jährige wurde nur bei seinem starken Auftritt gegen den HSV kurz vor Schluss ausgewechselt. Zudem sicherten Oczipka die Leistungen in Ingolstadt (1 Tor) und gegen Werder Bremen einen Platz in der Elf der Woche.
Willi Orban (RB Leipzig): Der Ersatzkapitän hinter Dominik Kaiser überzeugte als Abwehrchef in der Innenverteidigung und sorgte dafür, dass Torwart Péter Gulácsi hinter ihm kaum noch Arbeit hatte. Leipzig stellt mit Köln die drittbeste Abwehr der Liga - auch ein großes Verdienst von Dauerbrenner Orban, der als einer von acht Feldspielern keine Minute der bisherigen Bundesligasaison verpasst hat. Zudem sorgte er mit seiner Kopfballstärke auch in der Offensive für Gefahr.
Jesús Vallejo (Eintracht Frankfurt): Zusammen mit David Abraham hielt er bei den Hessen hinten alles dicht und sorgte somit dafür, dass die Eintracht hinter den Bayern die zweitbeste Defensive der Liga stellt. Vallejo stand nur bei den ersten zwei Begegnungen der Bundesliga-Hinrunde nicht über die gesamte Spielzeit auf dem Platz. Außerdem glänzte der 19 Jahre alte Spanier, der von Real Madrid ausgeliehen ist, mit seiner Passgenauigkeit und dem sauberen Aufbauspiel. Wer war nochmal Carlos Zambrano?
Mittelfeld:
Yunus Malli (Mainz 05): Vor allem zu Saisonbeginn glänzte der Deutsch-Türke mit Toren. Nun steht er bei sechs Treffern und ebenso vielen Assists. Malli ist die Schaltzentrale im Spiel der Mainzer und an jedem zweiten Tor des FSV direkt beteiligt.
Emil Forsberg (RB Leipzig): Der Schwede ist mit 14 Scorerpunkten einer der gefährlichsten Spieler der Liga und spielte dank seiner Schnelligkeit mit den Kollegen Timo Werner, Yussuf Poulsen und Marcel Sabitzer ein beeindruckendes Gegenpressing. Forsberg war bislang an 69 Torschüssen beteiligt - der Mann hat Zug zum Tor. Gegen die Bayern sah er nach rüdem Foul gegen Philipp Lahm die zweite Rote Karte seiner Karriere. Der einzige Minuspunkt einer richtig tollen Hinrunde.
Kerem Demirbay (TSG 1899 Hoffenheim): Der 23-Jährige hat sich als Dreh- und Angelpunkt sowie Impulsgeber im Spiel der TSG etabliert. Beinahe jede gefährliche Aktion geht bei 1899 über Demirbay, der sich trotz des schleppenden Beginns nach seinem Wechsel und einer zwischenzeitlichen Verletzung zu einem der Spieler der (noch nicht ganz abgeschlossenen) Hinrunde entwickelt hat. Demirbay profitiert extrem von der Zusammenarbeit mit Trainer Julian Nagelsmann. Mit seinem Traumtor gegen die Bayern sorgte er für sein persönliches Highlight.
Thiago Alcántara (Bayern München): Der quirlige Spanier lieferte im Spitzenspiel gegen RB Leipzig einen starken Auftritt auf der Zehn ab, blieb weitgehend verletzungsfrei und stärkte so seine Position unter dem neuen Trainer Carlo Ancelotti. Sehenswert war sein Pass auf Franck Ribéry vor dem Last-Minute-Treffer von Joshua Kimmich gegen den HSV.
Sturm:
Robert Lewandowski (FC Bayern München): Startete gleich mit einem Dreierpack gegen Werder Bremen in die Saison und steht nun bei zwölf Treffern und drei Vorlagen. Wenn Lewandowski getroffen hat, haben die Bayern auch stets gewonnen. Er war an 91 Torschüssen beteiligt und versuchte es selbst 70 Mal - Topwert. Gegen den FC Augsburg bildete er mit Arjen Robben ein kongeniales Duo, dass sich gegenseitig die Treffer auflegte.
Pierre-Emerick Aubameyang (Borussia Dortmund): Mailand hin oder her: Wer in 15 Spielen 16 Tore schießt, darf auch mal zum Shoppen nach Italien jetten. Eines der wichtigsten Tore war der Siegtreffer gegen die Bayern. Im Spiel beim FC Ingolstadt war Aubameyang sogar Kapitän. Seine starke Spielzeit half dem BVB aber auch nicht auf einen Spitzenplatz der Saison. Die Borussia (35) hat nach den Münchnern (38) die beste Offensive - Hauptverdienst von Aubameyang.
Vedad Ibisevic (Hertha BSC Berlin): Der 32-Jährige blüht als neuer Hertha-Kapitän richtig auf und führte seine Mannschaft durch starke Leistungen und acht Tore auf Platz drei der Tabelle. Ibisevic war lediglich bei drei Siegen der Hertha nicht an einem Tor beteiligt. Er lebte seine Rolle als Kapitän durch seine Zweikampfstärke und Laufbereitschaft vor und ist ein unermüdlicher Arbeiter.
Die Elf der Hinrunde:
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