Pierre-Emerick Aubameyang verlässt Borussia Dortmund und die Bundesliga in Richtung England: Der 28 Jahre alte Gabuner wechselt mit sofortiger Wirkung zum FC Arsenal nach London in die Premier League.
Der Gabuner sagte in einem ersten Statement:
Ich bin richtig glücklich, hier zu sein. Jetzt spiele ich mit Micki (Ex-BVB-Spieler Henrikh Mkhitaryan, Anm. d. Red.) wieder zusammen, das macht mich wirklich glücklich, in diesem großartigen Team zu spielen.
Premier League
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31/01/2018 AM 08:16
Aubameyang nannte Ex-Arsenal-Spieler Thierry Henry ein Vorbild: "Der Klub hat eine große Geschichte und großartige Spieler als Thierry Henry. Ich bin sehr glücklich." Als Ziel habe er, mit Arsenal "zurück an die Spitze" zu kommen und zwar "so schnell wie möglich".

BVB: Versöhnliche Worte an Aubameyang

BVB-Sportdirektor Michael Zorc sagte:
Von den unschönen Ereignissen der vergangenen Wochen abgesehen, erinnern wir uns gern daran zurück, dass die Geschichte von Pierre-Emerick Aubameyang beim BVB über mehr als vier Jahre eine einzige Erfolgsstory war. Er hat in dieser Zeit Großartiges für Borussia Dortmund geleistet, viele wichtige Tore geschossen und ist Teil jener Mannschaft, die 2017 den DFB-Pokal nach Dortmund geholt hat. Wir wünschen Pierre-Emerick für seine Zukunft beim FC Arsenal alles erdenklich Gute.

Pierre-Emerick Aubameyang im Trikot des FC Arsenal im Januar 2018

Fotocredit: Eurosport

Batshuayi als Aubameyang-Ersatz zum BVB

Aubameyang hatte von 2013 bis 2018 in 213 Einsätzen für den BVB 141 Tore erzielt. Er war 2016/17 zudem mit 31 Treffern Torschützenkönig der Bundesliga. Der Afrikaner war 2013 von AS Saint-Etienne nach Dortmund gekommen. 2016 wurde Aubameyang als erster Spieler der Bundesliga zu Afrikas Fußballer des Jahres gewählt.
Als Nachfolger leiht der BVB Michy Batshuayi bis Saisonende vom FC Chelsea aus. Den Dreieckswechsel perfekt macht Olivier Giroud, der für 20 Millionen Euro vom FC Arsenal zum FC Chelsea wechselt.

Mkhitaryan begrüßt Aubameyang bei Arsenal

Derweil wurde zunächst nichts über die Laufzeit des Aubameyang-Vertrags in London bekannt. Der BVB gab nur bekannt, dass der bis 2021 laufende Kontrakt mit dem Gabuner aufgelöst worden sei.
Auflaufen wird der 28-Jährige mit der Rückennummer 14. Damit tritt Aubameyang in große Fußstapfen. Klublegende Thierry Henry lief von 1999 bis 2007 mit der 14 auf und erzielte in 254 Spielen eindrucksvolle 174 Tore.
https://twitter.com/Arsenal/status/958659406224379904
Eine kurze Grußbotschaft von Henrikh Mkhitaryan gab es auch schon mit dem Hashtag "#YoPierre".

Özil verlängert bei den Gunners

Kurz nach der Verpflichtung von Aubameyang hat Mesut Özil laut "BBC" seinen Vertrag bei den Gunners bis 2021 verlängert. Arsenal soll dem deutschen Mittelfeld-Star ein Wochengehalt von 400.000 Euro bezahlen. Damit wird er zum bestbezahlten Spieler im Team der Londoner.
Angeblich hatte der frühere Schalker und Bremer seinen Verbleib in London auch vom Transfer des Dortmunder Torjägers Aubameyang abhängig gemacht. Özil hatte unlängst Verstärkungen gefordert.

Die offizielle Ad-hoc-Meldung des BVB im Wortlaut:

Veröffentlicht um 11:57 Uhr
"Der Spieler Pierre-Emerick Aubmeyang [sic] ("Spieler") steht unmittelbar vor einem Wechsel von der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA ("BVB") zum Arsenal Football Club PLC ("Arsenal FC").
Hierüber haben beide Clubs heute eine grundsätzliche Einigung erzielt. Arsenal FC wird dem BVB eine fixe Transferentschädigung in Höhe von 63,75 Mio. EUR (drei und sechzig Millionen sieben hundert und fünfzig tausend Euro) zahlen.
Die vertragliche Dokumentation der heutigen Einigung soll umgehend abgeschlossen werden. Die formale Abwicklung des Transfers steht noch unter dem Vorbehalt der ordnungsgemäßen Abwicklung des Transfers gemäß der Bestimmungen des FIFA Transfer Matching Systems (FIFA TMS) bis spätestens zum Ablauf des 31. Januar 2018 (Ende der FIFA Winter Transferperiode der Saison 2017/2018).
Mit der Realisierung dieses Transfergeschäftes erwartet die Geschäftsführung auf der Grundlage der derzeitigen Planungen bereits jetzt einen Gesamtumsatz von deutlich mehr als 500,0 Mio. EUR und ein Jahresüberschuss in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe für das gesamte Geschäftsjahr 2017/2018 (Ende zum 30. Juni 2018). Die bisherige - im Geschäftsbericht 2016/2017 (siehe hier im Lagebericht, Seite 65) veröffentlichte - Gewinnprognose eines niedrigen einstelligen Millionengewinns wird damit nicht mehr aufrecht erhalten."
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Eurosport zeigt das Freitagabendspiel am 2. Februar 2018 um 20:30 Uhr zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund live im Free-TV auf Eurosport 1. Neben dem Live-Spiel präsentiert Eurosport den Zuschauern ab 19:30 Uhr auch die umfangreiche Rahmen-Berichterstattung mit dem hochkarätigen Experten-Duo Matthias Sammer und Jan Henkel.
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