FC Bayern München - Karl-Heinz Rummenigge: "Wir werden Jupp Heynckes nicht kampflos aufgeben"

Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München, hat sich erstmals ähnlich wie Vereinspräsident Uli Hoeneß zu Trainer Jupp Heynckes geäußert. "Bei uns gibt's ja die große Charmeoffensive von Uli, und wenn ich ehrlich bin, unterstütze ich die total" sagte Rummenigge bei "Sky". Zuvor hatte Heynckes mehrfach erklärt, seine Tätigkeit nach dieser Saison beenden zu wollen.

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Der FC Bayern München kämpft um die Ehe mit seinem scheidungswilligen Trainer Jupp Heynckes.
Nachdem Präsident Uli Hoeneß dem Coach öffentlich Rosen streute, hat sich Karl-Heinz Rummenigge ins Werben um Heynckes eingeschaltet - mit einem klaren Standpunkt.
"Jupp steht der Charmeoffensive ein Stück weit mit Reserviertheit gegenüber, weil er nicht Everbody's Darling sein will", sagte Bayerns Vorstandsboss im "Sky"-Interview. "Trotzdem: Er ist ein hochqualifizierter Trainer mit größter Erfahrung, die Spieler lieben ihn."

"Der idealste Deutsche wäre Jupp Heynckes"

Rummenigge weiter:
Man müsse freilich "ein bisschen Geduld haben", Heynckes wolle "in keinster Art und Weise" unter Druck gesetzt werden, betonte Rummenigge. "Man darf nicht vergessen, dass er 72 Jahre alt ist. Der Job kostet Kraft, Energie und ist ein ganz schöner Stressfaktor."
Konsequenz für dei Münchner:
Vor ein paar Wochen hatte Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic eine Entscheidung in der Trainerfrage möglicherweise für Januar angekündigt; Rummenigge sieht das anders: "Wir werden sicherlich in nicht allzu ferner Zukunft eine Entscheidung herbeiführen müssen, Ende Januar sehe ich sie nicht. Wir haben jetzt wichtige Ziele vor uns, es ist wirklich eine innere Ruhe da, und es ist ganz wichtig, dass wir uns diese Ruhe bewahren."

Das sagt Rummenigge zu Tuchel

Rummenigges Plan:
Falls nicht, wurden Julian Nageslmann, Ralph Hasenhüttl. Niko Kovac, Joachim Löw oder Jürgen Klopp als Kandidaten gehandelt. Rummenigge konnte kein Statement entlockt werden, nur dieses: "Alle Genannten sind hochqualifizierte Trainer. Wir haben unsere letzten zwei Trainer relativ früh installiert, mit Pep Guardiola und Carlo Ancelotti. Es kann sein, dass wir jetzt erst ein oder zwei Monate vor Saisonende den Trainer installieren."
Zum ebenfalls kolportierten Ex-BVB-Coach Thomas Tuchel sagte Rummenigge:
Der FC Bayern gewährt sich selbst die nötige Zeit. "Wir werden uns intern beraten und Gespräche führen", sagte Rummenigge. "Kurioserweise kommen wir immer, ohne dass wir uns abstimmen, zu einem einstimmigen Ergebnis. Wichtig ist, dass wir qualitativ hochwertig diskutieren."
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