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FC Chelsea: Conte sauer über Transfer von Michy Batshuayi zum BVB
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Publiziert 02/02/2018 um 00:12 GMT+1 Uhr
Die Leihe von Michy Batshuayi an den BVB machte am Deadline Day den Dreiecks-Wechsel zwischen dem FC Chelsea, FC Arsenal und Borussia Dortmund perfekt. Doch einem stinkt der Last-Minute-Transfer gewaltig: Chelsea-Coach Antonio Conte. Laut "Sport1" adressierte der Italiener seine scharfe Kritik an der kurzfristigen Entscheidung an die eigene Vereinsführung.
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Erst hagelte es Gegentore und dann harsche Kritik. Nach der 0:3-Klatsche gegen den AFC Bournemouth erklärte Antonio Conte, Trainer des FC Chelsea, dass die letzten Stunden des Transfer-Fensters nicht einfach gewesen seien. Erst kurz zuvor wurde das Leih-Geschäft mit Michy Batshuayi und dem BVB abgewickelt und als perfekt vermeldet.
An eben dieser Last-Minute-Entscheidung störte sich der Italiener. Die Vorbereitung auf das Spiel sei "ein Desaster" gewesen, denn: Für die Partie habe er mit Batshuayi geplant. Doch dieser befand sich zu dem Zeitpunkt schon in Dortmund.
Seine mahnenden Worte schickte der Coach der "Blues" im Gespräch mit "ESPN Brasil" in Richtung Vereinsführung:
Conte kritisiert Ansetzungen - Giroud muss zusehen
Bedingung für die Leihe Batshuayis war der Transfer von Olivier Giroud, der vom FC Arsenal kam. Gegen Bournemouth durfte der Neuzugang die Lücke allerdings noch nicht füllen. Aufgrund fehlender Formalitäten musste der Franzose vorerst auf der Tribüne Platz nehmen. Auch deshalb verurteilte Conte die Spielansetzung. Eine Partie am Deadline Day auszutragen sei "ein Wahnsinn":
Die Transferaktivitäten an sich verurteilte der 48-Jährige nicht:
Von Differenzen zwischen Conte und seinen Bossen wurde schon häufiger berichtet. Nicht zuletzt deshalb scheint es nicht unwahrscheinlich, dass der Coach nach dieser Saison das Weite sucht.
Batshuayi will WM-Chancen mehren
Dann, wenn Batshuayi an die Stamford Bridge zurückkehrt. Für seinen ehemaligen Schützling sei das Kapitel Dortmund "eine große Chance". Der extrovertierte Stürmer möchte möglichst viel spielen und viele Tore schießen, um sich beim belgischen Nationaltrainer für die WM zu empfehlen. Sein "großes Ziel".
Und die Konkurrenz im Nationalteam ist groß. Romelu Lukaku, Dries Mertens und Divock Origi sind nur ein paar der Namen, die ihm einen Platz im Sturm streitig machen könnten.
Eine Kaufoption für den ausgezeichneten Techniker haben die "Blues" nicht eingeräumt. Den sofortigen Kauf wiederum sollen die Borussen gescheut haben. "Wir wollten nicht unter Druck viele Millionen in eine neue Nummer neun investieren", wird Sportdirektor Michael Zorc in der Zeitung "Der Westen" zitiert.
Als Nummer 44 könnte Batshuayi schon am Freitag gegen den 1. FC Köln seinen Worten Taten folgen lassen.
Eurosport zeigt das Freitagabendspiel am 2. Februar 2018 um 20:30 Uhr zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund live im Free-TV auf Eurosport 1. Neben dem Live-Spiel präsentiert Eurosport den Zuschauern ab 19:30 Uhr auch die umfangreiche Rahmen-Berichterstattung mit dem hochkarätigen Experten-Duo Matthias Sammer und Jan Henkel.
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