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BVB: "Murmeltier" Favre auf der Suche nach System und Personal
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Publiziert 21/09/2018 um 13:51 GMT+2 Uhr
Der Ertrag stimmt, die Leistung (noch) nicht - Borussia Dortmund sucht vor dem Gastspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim nach der spielerischen Linie. Vor allem Lucien Favre sucht nach dem richtigen System und der besten Mischung, wer sich am besten mit wem versteht. Julian Nagelsmann hofft hingegen denkt an den letzten Spieltag der vergangenen Saison zurück.
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Lucien Favre schlüpft derzeit in die Rolle des täglich grüßenden Murmeltiers. "Wir brauchen noch Zeit", predigte der Trainer von Borussia Dortmund fast gebetsmühlenartig auch vor dem schweren Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim am Samstag (15.30 im Eurosport Liveticker).
Der Schweizer ist auch vor dem vierten Ligaspiel noch auf der Suche nach dem "richtigen System" und "der besten Mischung, wer sich am besten mit wem versteht." Favre kann diese Fragen in aller Ruhe beantworten. Zwar stimmt beim BVB die spielerische Leistung (noch) nicht, dafür kann sich der Ertrag sehen lassen: Sieben Punkte aus drei Spielen, dazu Duselsiege im DFB-Pokal und in der Champions League.
Von den mäßigen Vorstellungen lassen sich auch die Dortmunder Verantwortlichen nicht irritieren. "Als wir vor der Saison von einem Neustart gesprochen haben, war uns klar, dass wir dazu etwas Zeit und Geduld benötigen werden", sagte Michael Zorc.
Der Sportdirektor hob die "gute defensive Stabilität" hervor, räumte aber ein, dass man das Spiel nach vorne verbessern könne und müsse:
Besonders die Dortmunder Offensive enttäuschte bisher. Der Einsatz des Hoffnungsträgers Paco Alcacer ist aufgrund der Oberschenkelprobleme des Spaniers fraglich. Die Spieler geben sich selbstkritisch. Man sei noch nicht da, wo man hinwolle, sagte Kapitän Marco Reus.
Tabellarisch gilt dies für Hoffenheim
Die Kraichgauer starteten mit zwei Niederlagen in drei Spielen in die Saison. "Ich würde den Start des BVB gerne gegen unseren tauschen", sagte TSG-Coach Julian Nagelsmann.
Mut macht aber der Auftritt zum Champions-League-Auftakt bei Schachtjor Donezk (2:2).. "Sie sind brandgefährlich auf der Seite und durchs Zentrum. Sie haben vorne viel Power", sagte Favre.
Die Blumen gab Nagelsmann zurück
Die Dortmunder Spieler seien "schnell wie ein ICE", zudem gebe es "Feingeister im Mittelfeld". Einzig die Fülle an Torchancen fehle ihnen noch, sagte Nagelsmann, der angesichts der englischen Wochen personelle Wechsel ankündigte:
Nagelsmann denkt gerne an den letzten Spieltag der vergangenen Saison zurück, als die TSG durch einen Sieg gegen den BVB in die Champions League einzog. "Wir hoffen, dass es zur Wiederholung des guten Spiels mit einem ähnlich guten Ausgang für uns kommt", sagte Nagelsmann.
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