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BVB | Nico Schulz und Filipe Luis Kandidaten für linke Seite
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Publiziert 18/04/2019 um 13:15 GMT+2 Uhr
In dieser Spielzeit ist deutlich geworden, dass Borussia Dortmund ein Problem auf der linken Abwehrseite hat. Deshalb ist es kein Geheimnis, dass die BVB-Verantwortlichen dort Abhilfe schaffen wollen. Mit Nico Schulz und Filipe Luís stehen zwei Kandidaten zur Wahl, die allerdings für eine grundlegend unterschiedliche Philosophie und Interpretation der Position stehen.
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Nach Angaben des "kicker" soll die linke Seite des BVB einmal auf selbige gedreht werden. Mit Thorgan Hazard ist der Kandidat für die offensive Ausrichtung bereits gefunden. Defensiv gibt es jedoch noch mehrere Möglichkeiten.
Offensivpower oder Absicherung?
Erster Dortmunder Kandidat für die linke Position der Viererkette ist Nico Schulz. Der 26-Jährige reifte in Hoffenheim zum Nationalspieler und würde mit seinen temporeichen Flankenläufen bestens ins System des BVB passen. Allerdings wäre es fraglich, ob die ohnehin konteranfälligen Dortmunder einen weiteren offensiv denkenden Außenverteidiger in der Balance des eigenen Spiels verkraften können.
Zudem würde der Nationalspieler teuer werden, zumal er noch bis 2021 im Kraichgau unter Vertrag steht. Eine Ablösesumme um die 30 Millionen Euro steht im Raum.
Deutlich günstiger für das eigene Portemonnaie wäre die Alternative Filipe Luís. Der Vertrag des erfahrenen Brasilianers bei Atlético Madrid läuft im Sommer aus - Luís wäre dementsprechend ablösefrei zu haben.
Filipe Luís als Übergangslösung?
Der 33-Jährige besitzt enorme internationale Erfahrung, gewann bereits beim FC Chelsea Titel und reifte unter Abwehr-Fanatiker Diego Simeone in Madrid zu einem der besten defensiven Linksverteidiger der Welt. Flankenläufe wie von Schulz wären von dem brasilianischen Nationalspieler allerdings nicht zu erwarten und auch das Alter von 33 Jahren macht deutlich, dass Luís nicht die angestrebte langfristige Lösung sein kann.
Möglich wäre aber auch, Luís als kurzfristige Lösung zu holen, um sich dann in Ruhe ein weiteres Jahr auf dem Transfermarkt umschauen zu können. Sicher scheint nur: Marcel Schmelzer wird sich namhafter Konkurrenz auf seiner Position in der kommenden Spielzeit erwehren müssen.
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