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FC Bayern: Welche Spieler bleiben, noch gehen und kommen könnten
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Publiziert 03/07/2018 um 15:01 GMT+2 Uhr
Der FC Bayern München startet unter Trainer Niko Kovac in die Vorbereitung zur Saison 2018/19. Mit Nachwuchskräften stehen 29 Mann im Kader, was eigentlich zu viel ist. Akut scheint sich nichts anzubahnen, weder auf der Zu- noch Abgangsseite. Allerdings wurden auch Transfers wie Corentin Tolisso, James Rodríguez oder Kinglsey Coman geräuschlos abgehandelt. Was sich bei Bayern noch tun könnte.
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Sandro Wagner grinste sein Sandro-Wagner-Grinsen, Arjen Robben und Franck Ribéry vergewisserten sich, dass tatsächlich 2018 ist, sie aber immer noch da sind, und Serge Gnabry trat kräftig in die Pedale: Eine Fahrradtour eröffnete beim FC Bayern München die Saison 2018/19.
Neben obigem Quartett radelten Javi Martínez, Kingsley Coman, Sven Ulreich, Rafinha, Juan Bernat, Renato Sanches, Christian Früchtl sowie einige Nachwuchsspieler durch den Perlacher Forst. David Alaba wird das Training am 11. Juli aufnehmen, die deutschen WM-Fahrer plus Robert Lewandowski am 25. Juli, zwei Tage, nachdem der Bayern-Kader zum Promotiontrip in die USA aufgebrochen ist.
Bayern-Kader soll das Stichwort sein. Üppig bestückt ist er, inklusive der beförderten Lars Lukas Mai, Franck Evina, Meritan Shabani und Ron-Thorben Hoffmann stehen 29 Mann im Aufgebot. Dass elf Profis über 30 sind oder noch in diesem Jahr 30 werden, ist eine Hypothek.
"Ich möchte zusehen, dass wir alle Spieler behalten", sagt Trainer Niko Kovac. Die Vergangenheit lehrt, dass ein Bayern-Kader höchst selten Anfang Juli festgezurrt war, weder auf Zu- noch Abgangsseite. "Ich weiß, dass auf dem Transfermarkt viel passieren kann", sagt Kovac, zuletzt wurden Transfers wie Corentin Tolisso, James Rodríguez oder Coman erstaunlich geräuschlos abgehandelt.
Was diesmal passiert? Akut scheint sich nichts anzubahnen - aber das muss ja nichts heißen.
FC Bayern München: Wer bleiben wird
Kovac erachtet Lewandowski als "Weltklassestürmer, der viel für den Klub geleistet hat und in der Zukunft viel für den Klub leisten wird".
Jérôme Boateng spekulierte auf eine Luftveränderung, neuerdings soll Juventus Turin interessiert sein. Aufgrund Kovacs Vorliebe für Boatengs ("So glücklich ich in Frankfurt mit Kevin-Prince war, so glücklich werde ich sicherlich mit Jerôme") dürfte der Innenverteidiger seine achte Bayern-Saison starten.
Sanches kehrt nach missglücktem München-Debüt und völlig missglückter Swansea-Leihe zurück, Kovac traut sich zu, den Portugiesen hinzukriegen: "Ich freue mich auf ihn, denn er hat Qualitäten, die man in der Bundesliga nicht alltäglich sieht. Ich werde versuchen, ihm zu helfen, dass er sich wohlfühlt."
FC Bayern München: Wer gehen könnte
Als wahrscheinlicher Kandidat gilt Linksverteidiger Bernat (25, Vertrag bis 2019), ansonsten staut sich der 29er Kader im Mittelfeld zu einer Zone erhöhten Verkaufsaufkommens. Mit Sebastian Rudy, Arturo Vidal, Leon Goretzka, Martínez, Thiago, Sanches, James und Tolisso beschäftigt Bayern ein Überangebot für die Zentrale.
Denkbar, dass Vidal (31, Vertrag bis 2019) die Münchner verlässt, offenbar ist Atlético Madrid dran. Den vier Jahre jüngeren Thiago (2021) würde Bayern wohl verkaufen, beim FC Barcelona, Real Madrid und Manchester City hat er sich angeblich ohne Erfolg angeboten.
Via "Daily Mail" schwärmt der Spanier von England. "Großartig" sei es dort, "es ist die Liga, die ich am liebsten sehe auf der Welt. Die Geschwindigkeit des Spiels - das ist so viel schneller."
FC Bayern München: Wer kommen könnte
Schneller soll's auch bei Bayern werden, nach "kicker"-Informationen wünscht Kovac mehr Tempo auf den Außenverteidigerpositionen. Gesucht sei jemand, der es links oder rechts und im Idealfall auf beiden Flanken könne; der kolportierte Lucas Digne (24, FC Barcelona) wäre ein Eins-zu-Eins-Ersatz für Bernat und möglicher Back-up von Alaba.
Benjamin Pavard (22, VfB Stuttgart) ist als Innen- wie Rechtsverteidiger verwendbar, 2018 geht nichts, Bayern soll eine Verpflichtung im Sommer 2019 erwägen. Vorteil: Ex-Kaderplaner Michael Reschke arbeitet inzwischen in Stuttgart, da sind die Wege kurz.
Eine Frage zu seinem Ex-Schützling Ante Rebic (24, Eintracht Frankfurt) lässt Kovac süffig lächeln, fast schon verdächtig. "Er ist ein toller Spieler, der jeder Mannschaft gut zu Gesicht stehen würde", sagt er über den zweifachen Torschützen des DFB-Pokalfinals. "Wirklich ein guter Spieler", bestätigt Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic, der freilich bemüht ist, viel zu reden, ohne etwas zu sagen.
Prominentester Name bleibt Anthony Martial (22, Manchester United). Hinterlegt ist dessen Wechselwunsch, der Rest: noch Spekulation. Laut "Sun" und "Metro" hat Bayern erste Gespräche geführt, Salihamidzic blockt: "Wenn es was zu verkünden gibt, werde ich das mitteilen."
Und wenn Martial bald durch den Perlacher Forst radelt, wäre das gar nicht nötig.
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