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Mario Gomez liefert kuriose Erklärung, warum er nicht gegen den FC Bayern München spielte

Kuriose Erklärung: Darum spielte Gomez gegen Bayern nicht

28/01/2019 um 07:43Aktualisiert 28/01/2019 um 07:49

Mario Gomez hat sich für die Rückrunde mit dem VfB Stuttgart viel vorgenommen, saß beim 1:4 (1:1) beim FC Bayern München aber nur 90 Minuten auf der Bank. Degradierung des Ex-Nationalspielers? Von wegen: Gomez selbst hatte sich gegen einen Einsatz ausgesprochen - mit kurioser Erklärung. VfB-Trainer Markus Weinzierl war's recht, er folgte der Empfehlung.

Wer dabei jedoch einen Affront von VfB-Coach Markus Weinzierl gegenüber Gomez witterte, der irrte: "Es war keine Überraschung für mich", sagte Gomez nach der Partie und lieferte die Erklärung gleich mit:

"Ich bin realistisch genug, um mich selbst einzuschätzen. Ich kann dem Niklas (Süle, d. Red.) nicht mehr davonlaufen. Deswegen habe ich den Trainer auch gesagt, er soll die anderen beiden spielen lassen."

VfB setzt auf Donis und González

Weinzierl tat, wie ihm empfohlen und stellte statt Gomez Anastasios Donis und Nicólas González in den Angriff. Donis erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich (26.).

"Wir brauchen heute einen anderen Stürmertypen vorne drin", hatte Weinzierl vor der Partie entsprechend bei "Sky" erklärt. Als Marschroute galt für den VfB: "Ich glaube, dass es hier bei den Bayern nur über Konter geht. Donis ist ein schneller Spieler, der im Umschaltspiel seine Stärken hat."

Klappte jedoch nur in einer Situation richtig gut, wenngleich das Ergebnis am Ende höher ausfiel als es der VfB verdient gehabt hätte.

Mario Gomez "will das Beste für die Mannschaft"

Gomez:

"Ich will das Beste für die Mannschaft und habe den Trainer in seiner Entscheidung bekräftigt. Ich fand es taktisch auch hervorragend von uns. Wir hätten hier vielleicht einen Punkt mitnehmen können."

Der 33-Jährige steht nach 19 Spieltagen bei fünf Saisontoren. Seit 2006/07 hat Gomez in der Bundesliga immer mindestens neun Saisontore erzielt.

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