Mario Gomez hatte beste Sicht auf die 1:4 (1:1)-Niederlage des VfB Stuttgart beim FC Bayern München am Sonntagnachmittag - der Mittelstürmer saß gegen seinen Ex-Klub (spielte von 2009 bis 2013 für die Bayern) 90 Minuten auf der Bank.

Wer dabei jedoch einen Affront von VfB-Coach Markus Weinzierl gegenüber Gomez witterte, der irrte: "Es war keine Überraschung für mich", sagte Gomez nach der Partie und lieferte die Erklärung gleich mit:

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28/01/2019 AM 08:26
Ich bin realistisch genug, um mich selbst einzuschätzen. Ich kann dem Niklas (Süle, d. Red.) nicht mehr davonlaufen. Deswegen habe ich den Trainer auch gesagt, er soll die anderen beiden spielen lassen.

Redebedarf trotz klarem Sieg: Bei Bayern knirscht's

VfB setzt auf Donis und González

Weinzierl tat, wie ihm empfohlen und stellte statt Gomez Anastasios Donis und Nicólas González in den Angriff. Donis erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich (26.).

"Wir brauchen heute einen anderen Stürmertypen vorne drin", hatte Weinzierl vor der Partie entsprechend bei "Sky" erklärt. Als Marschroute galt für den VfB: "Ich glaube, dass es hier bei den Bayern nur über Konter geht. Donis ist ein schneller Spieler, der im Umschaltspiel seine Stärken hat."

Klappte jedoch nur in einer Situation richtig gut, wenngleich das Ergebnis am Ende höher ausfiel als es der VfB verdient gehabt hätte.

Mario Gomez "will das Beste für die Mannschaft"

Gomez:

Ich will das Beste für die Mannschaft und habe den Trainer in seiner Entscheidung bekräftigt. Ich fand es taktisch auch hervorragend von uns. Wir hätten hier vielleicht einen Punkt mitnehmen können.

Der 33-Jährige steht nach 19 Spieltagen bei fünf Saisontoren. Seit 2006/07 hat Gomez in der Bundesliga immer mindestens neun Saisontore erzielt.

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