Bundestrainer Joachim Löw hat den Spekulationen um ein Nationalmannschafts-Comeback von Bayern Münchens Thomas Müller erneut den Schwung genommen. Die Wahrscheinlichkeit sei "relativ gering, wenn die jüngeren Spieler fit sind", sagte Löw am Rande des Bundesliga-Topspiels zwischen den Bayern und RB Leipzig bei "Sky".

Dabei verwies der 60-Jährige etwa auf die Offensivspieler Serge Gnabry, Julian Brandt und Leroy Sané, der sich allerdings noch von den Folgen eines Kreuzbandrisses erholt. Wie einst auch Müller hätten "diese Spieler jetzt ihre Chance verdient, das darf man nicht einfach so über den Haufen werfen", sagte Löw. Müller, Weltmeister von 2014, war wie auch die Verteidiger Mats Hummels und Jérôme Boateng von Löw im vergangenen März aussortiert worden.

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Bei Müller und Hummels wurden zuletzt immer wieder Rufe nach einem Comeback laut. Müller bleibe "wie die anderen auch ein außergewöhnlich guter Spieler", sagte Löw nun. Sollten im Vorfeld der EURO 2020 (12. Juni bis 12. Juli) "Dinge passieren, mit denen man gerade nicht rechnet, dann muss man sehen, denn man braucht natürlich immer eine große Qualität in der Mannschaft."

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(SID)

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