Borussia Dortmund: Roman Bürki kritisiert Verhalten von Jadon Sancho

BVB-Torhüter Roman Bürki hat Teamkollege Jadon Sancho mit deutlichen Worten kritisiert. "Er sollte keine Sonderrechte haben. Spieler in seinem Alter lernen das nur, wenn wir ihnen gemeinsam Grenzen aufzeigen. Man kann nicht immer sagen: 'Er ist noch jung, er ist noch jung...' Der Lerneffekt muss irgendwann eintreten", sagte Bürki im Interview mit der "Bild".

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Bürki ergänzte: "Es gibt in einer Mannschaft Regeln. Und wer sich nicht daran hält, der wird sportlich bestraft. Das tut Spielern übrigens deutlich mehr weh, als wenn man ihnen eine Geldstrafe aufbrummt."
Sancho fiel zuletzt unter anderem mit Verstößen gegen das Hygienekonzept der DFL auf. So mussten der 20-Jährige und sein Teamkollege Manuel Akanji laut Medienberichten jeweils 10.000 Euro Strafe zahlen, nachdem sie sich trotz der Maßnahmen von einem Star-Friseur die Haare schneiden ließen.

"Spezieller Charakter, guter Typ"

Nichtsdestotrotz sei ein Abschied des Youngster aus Dortmund natürlich ein schwerer Verlust für die Borussia, so Bürki.
"Jadon ist ein spezieller Charakter, ein guter Typ. Und er ist vielleicht auch deswegen auf dem Rasen so unbekümmert, weil er auch neben dem Platz vieles easy und locker sieht. Die richtige Balance ist deshalb wichtig."
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