Borussia Mönchengladbach: Großer Frust nach Niederlage gegen den BVB

Nach der unnötigen Niederlage im Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund herrschte bei Borussia Mönchengladbach eine gehörige Portion Frust über Schiedsrichter Sascha Stegemann. "Der Schiedsrichter war Wahnsinn heute. Wenn man sich die 90 Minuten anschaut, es war gar keine Linie zu erkennen", sagte Nationalspieler Matthias Ginter nach der 1:2 (0:1)-Niederlage.

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Matthias Ginter ergänzte: "Wir waren gut, aber nicht gut genug, um Dortmund und die Schiedsrichter zu schlagen."
Neben einigen kniffligen Entscheidungen ärgerte die Gastgeber besonders der ausbleibende Elfmeterpfiff in der 45. Minute. BVB-Verteidiger Dan-Axel Zagadou hatte zunächst den Ball zu Torwart Roman Bürki zurückgespielt, dann aber für einen Zusammenprall mit dem heranstürmenden Jonas Hofmann gesorgt. "Ich weiß nicht, warum wir einen Videoschiedsrichter haben. Ich denke, dass uns mindestens ein Punkt geraubt wurde, zum Teil", sagte Hofmann.

Rose kann sich Kommentar zum "Kölner Keller" nicht verkneifen

Süffisant kommentierte Trainer Marco Rose die Situation. "Wir haben einen Keller, der hochqualifiziert Entscheidungen trifft. Unabhängig davon, was ich sage, werde ich mich hinten raus wieder belehren lassen dürfen", sagte er bei "Sky". Und fügte später an:
Trotz der Niederlage und dem Abrutschen auf Platz fünf der Tabelle wollen sich die Gladbacher vor dem Derby am Mittwoch (ab 18:30 Uhr im Eurosport-Liveticker) gegen den 1. FC Köln nicht von ihrem Weg abbringen lassen. "Wir haben es diese Saison bis hierhin richtig gut hinbekommen. Da wollen wir dranbleiben", sagte Rose. Und Hofmann betonte: "In vier Tagen können wir das mit dem Derby direkt vergessen machen und an Leverkusen vorbeiziehen - genau das ist das Ziel und die Marschroute."
(SID)
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