Die Corona-Krise beeinflusst nicht nur kleinere Fußballklubs sondern hat auch Auswirkungen auf die Größen der Branche. So herrsche auch beim BVB "eiserne Kostendisziplin", wie Geschäftsführer Carsten Cramer den eigenen Fans in einer Videobotschaft mitteilte. Die Lage sei "sehr ernst", mahnte der 51-Jährige, "in Panik verfallen" müsse man aber nicht.
Dennoch wandte sich Cramer mit einer Bitte direkt an die 950 Fanklubs der Borussia. Natürlich stehe jedem, der eine Karte erworben habe, eine Rückerstattung des vollen Preises zu. Der Verein würde sich jedoch freuen, "wenn der eine oder andere Euro bei Borussia Dortmund bleibt". Spieler und Großverdiener in der Geschäftsführung gehen mit gutem Beispiel voran und verzichten auf ihr Gehalt.
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Ein ganz wichtiges Zeichen, mit dem wir auch zeigen wollen, dass wir uns der Verantwortung bewusst sind.
Vor allem die Spieler seien vorangegangen, "damit die Arbeitsplätze in der Geschäftsstelle am Rheinlanddamm gesichert sind".

Geisterspiele die einzige Chance

Wann der BVB wieder zur Normalität übergehen werde, dazu konnte Cramer keine Angaben machen. "Wir arbeiten daran, dass wir zumindest wieder Spiele ohne Zuschauer im Stadion sehen können. Ein eigentlich unvorstellbarer Zustand. Doch Geisterspiele sind die einzige Chance, mit der wir den Fußball aufrechterhalten können und Einnahmen generieren können, die wir brauchen, um auf Dauer den Spielbetrieb fortsetzen zu können."
Cramer fügte an:
Wenn wir wissen, dass wir die laufende Saison zu Ende spielen können, dann wissen wir auch, dass wir mit der neuen Saison beginnen können. Daran arbeiten wir mit Hochdruck.
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