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Wegen dieser Summe lehnte Hoffenheim einen Haaland-Transfer ab

Wegen dieser Summe lehnte Hoffenheim einen Haaland-Transfer ab

13/02/2020 um 22:44Aktualisiert 14/02/2020 um 09:34

Erling Braut Haaland vom BVB wäre im Jahr 2016 beinahe zur TSG 1899 Hoffenheim gewechselt. Der Shootingstar wurde als damals 15-Jähriger sogar zum Probetraining in den Kraichgau eingeladen und konnte sportlich überzeugen. Dass sich ein Wechsel dennoch zerschlug, war eine Entscheidung der Vereinsführung, die ihr im Nachhinein leidtun dürfte.

In der Winterpause wechselte Erling Braut Haaland als eines der größten Sturmtalente Europas von RB Salzburg zu Borussia Dortmund. In den ersten vier Pflichtspielen erzielte der Norweger sagenhafte sieben Treffer für den BVB. Eine Quote, bei der man sich vor allem in Hoffenheim ärgern dürfte.

Die Kraichgauer standen nämlich 2016 kurz der Verpflichtung des damals 15-jährigen Stürmers vom norwegischen Klub Bryne FK. Der damalige Co- und heutige Cheftrainer Alfred Schreuder bestätigte das auf der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag:

"Wir waren der einzige Bundesligist, der seine Fähigkeiten erkannt hat."

Haaland absolvierte sogar ein Probetraining bei der TSG und überzeugte. Allerdings erteilte ihm der Bundesligist trotzdem eine Absage. Der Grund war nicht sportlicher, sondern finanzieller Natur.

Haaland-Tross stellte überzogene Gehaltsforderungen

2000 Euro war Hoffenheim bereit, dem Spieler monatlich zu überweisen. Wie "Welt" und "Sportbild" übereinstimmend berichten, soll die Haaland-Seite mehr als das Doppelte gefordert haben: satte 5000 Euro pro Monat.

Ein im Nachhinein betrachtet marginaler Unterschied, bedenkt man, dass der mittlerweile 19-Jährige aktuell einen Marktwert von rund 60 Millionen Euro (Tendenz steigend) besitzt. Haaland verdient beim BVB rund acht Millionen Euro im Jahr.

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