BVB: Lucien Favre nimmt Jadon Sancho in Schutz und lobt Mario Götze

Lucien Favre hat sich zu Transfergerüchten um Mario Mandzukic, seinem Vorgänger Jürgen Klopp und der Kritik an BVB-Star Jadon Sancho geäußert. Dabei nahm der Dortmunder Trainer seinen Spieler in Schutz. Im Interview mit der "Bild" erklärte Favre: "Bei der ganzen Debatte dürfen wir nicht vergessen, dass wir hier über einen 19-Jährigen sprechen, auf den derzeit mächtig etwas einprasselt."

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Trotz seines jungen Alters habe Sancho "lange außergewöhnlich konstant gespielt". "Er ist ein richtiger Typ, ich komme bestens mit ihm zurecht. (...) Er ist mittlerweile ein Superstar in England, wird täglich mit neuen Schlagzeilen, Gerüchten und Millionensummen konfrontiert. So etwas steckt niemand einfach so weg", sagte der Schweizer Trainer über Sancho und fügte an:

Favre lobt Vorgänger Klopp

Favre räumte in dem Interview auch ein, dass es nicht leicht für ihn sei, mit Jürgen Klopp verglichen zu werden. "Sein Nachfolger zu sein, ist nie einfach - das ist kein Geheimnis. Er ist ein toller Trainer und hatte hier sieben hervorragende Jahre", sagte der Schweizer.
Zuletzt wurden die Westfalen 2012 deutscher Meister – mit Klopp auf der Trainerbank. Doch auch Favres Ziel ist die Meisterschale: "Ich will immer das Maximum. Und das Maximum im Fußball sind Titel."
Es sei keine Überraschung, "dass die Erwartungen in Dortmund hoch sind und das Umfeld nach so einem ersten Jahr anfängt, von mehr zu träumen." Favre fügte an:

Neuer Stürmer für BVB? "Im Winter Analyse machen"

Dass in letzter Zeit für den Trainerposten in Dortmund andere Namen genannt wurden, stört den Schweizer unterdessen nicht. "Das ist das Geschäft. Ich kann damit gut leben – und als Trainer in der heutigen Zeit musst du das auch können. (...) Angst um meinen Job hatte ich nie", so Favre.
Weitere Verstärkungen für den Kader schließt der BVB-Coach derweil nicht aus: "Wir werden – wie Michael Zorc schon betont hat – im Winter eine Analyse machen. Und sollten wir zu dem Entschluss kommen, dass wir einen Stürmer benötigen, werden wir sicher versuchen, zu handeln".
Zu dem in Dortmund gehandelten Mario Mandzukic äußerte sich Favre auch. Einen Wechsel des Ex-Bayern-Stürmers hält der 62-Jährige aber für eher unwahrscheinlich:

Götze-Zukunft noch offen

Einen aktuellen Spieler in seinem Kader, der in letzter Zeit eher weniger spielen durfte, lobte Favre dagegen sehr. Mario Götze sei "clever, versteht Fußball, bewegt sich fast immer richtig – und hat es selbst im Sturm zuletzt gut gemacht", erklärte der BVB-Trainer.
Doch die Zukunft des Weltmeisters von 2014 ließ Favre erst einmal offen: "Ich mag Mario sehr! (...) Aber natürlich kann es einen Spieler belasten, wenn er sich Gedanken darüber macht, wie es im Sommer weitergeht. Lassen Sie Michael Zorc und Mario in Ruhe die wichtigen Gespräche führen."
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