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BVB schließt Mega-Deal mit Puma zum Großangriff Richtung deutsche Meisterschaft
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Publiziert 21/11/2019 um 22:47 GMT+1 Uhr
Borussia Dortmund hat mit dem Sportausrüster Puma den nächsten Mega-Deal für den Großangriff in Richtung deutsche Meisterschaft geschlossen. Nach der Länderspielpause und dem Gipfeltreffen der BVB-Bosse will sich der Vizemeister den Frust der heftigen Bayern-Pleite gegen den SC Paderborn von der Seele schießen. "Wir schauen nach von", betonte Trainer Lucien Favre.
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Die Millionen für den nächsten Großangriff auf Bayern München rollen bereits heran. Zunächst aber muss Borussia Dortmund die schmerzhafte 0:4-Pleite beim Rekordmeister aus den Köpfen vertreiben - Lucien Favre setzt auf das Prinzip Verdrängung. "Es waren schwere zehn Tage. Ich will nicht mehr darüber sprechen", sagte der Trainer über die Folgen des Debakels in München, das ihm und seiner Mannschaft sämtliche Defizite schonungslos vor Augen geführt hatte. "Wir schauen nach vorn", betonte Favre: "Fertig!"
Sportlich mögen vor dem Heimspiel gegen den bislang zu selten konkurrenzfähigen SC Paderborn (Freitag, 20.30 Uhr im Eurosport-Liveticker) Grautöne dabei sein, finanziell aber ziehen rosarote Wölkchen auf. Eine Viertelmilliarde Euro soll der neue Vertrag mit dem Ausrüster Puma bis zum Jahr 2028 wert sein: Der Vorstoß in neue Dimensionen für den BVB, der seine jährlichen Einnahmen damit auf rund 30 Millionen Euro verdreifacht.
Brandt: "Wir sind ja nicht komplett weg"
Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke verkündete die Einigung am Donnerstag voller Stolz:
Der fränkische Sportartikelhersteller Puma hält fünf Prozent der Aktienanteile am BVB, der sich dauerhaft in den Top 15 Europas positionieren will.
Auch auf dem Platz soll möglichst schnell der Umschwung ins Plus gelingen. Schließlich könne "bis zum Winter alles wieder ganz anders aussehen", wie Nationalspieler Julian Brandt festhielt, "wir sind ja nicht komplett weg". Das Spiel am Freitag biete die ideale Möglichkeit, sich wieder in eine gute Position zu bringen.
Besonders die erste halbe Stunde wird zeigen, wie tief dieses 0:4 sitzt und welche Verunsicherung es ausgelöst hat. "Wir hatten vor dem Spiel in München eine sehr gute Phase mit drei ganz wichtigen Siegen", sagte Mats Hummels bei "bundesliga.de" zur Erinnerung. Klar, das München-Spiel "trübt natürlich den Eindruck, aber prinzipiell muss man sagen, dass die Wochen davor okay bis gut waren". Okay bis gut, aber dennoch unter dem offensiv formulierten Anspruch.
Hummel: "Wenn wir so spielen, werden wir nicht Meister"
Das, sagt Hummels, liegt allerdings eher nicht am lausigen Auftritt in München, sondern an den Auswärtsspielen im Ganzen. "Wenn wir weiter auswärts so spielen, dann werden wir nicht Meister", warnte der Abwehrchef: "Punkt." Nach sechs Spielen auf des Gegners Plätzen liegt der BVB in der Auswärtstabelle mit sechs Punkten auf dem zehnten Rang. Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach hat aus fünf Spielen doppelt so viele Punkte geholt. Und der SC Paderborn? Einen.
Für die Dortmunder also sollte es ein Pflichtsieg sein, sehr wenig spricht für den Außenseiter. Zudem hat die Borussia seit fast 16 Jahren niemals am Freitagabend verloren (26 Spiele). Verzichten muss der BVB auf Thomas Delaney, der mit einer Sprunggelenksverletzung für den Rest der Hinrunde ausfällt.
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(SID)
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