FC Bayern: Karl-Heinz Rummenigge glaubt an Änderung auf dem Transfermarkt

Karl-Heinz Rummenigge erwartet nach der Krise aufgrund der Coronavirus-Pandemie entscheidende Veränderungen auf dem Transfermarkt. Der Bayern-Boss ist der Meinung: "Das Coronavirus und die daraus resultierende, weltweite Krise wird dazu führen, dass dieses "Immer teurer, schneller, mehr" zumindest gestoppt wird." Das sagte der 64-Jährige dem Klubmagazin "51".

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Rummenigge rechnet aufgrund der Coronavirus-Pandemie mit drastischen Veränderungen auf dem Transfermarkt, was sich allerdings positiv auswirken könnte:
So würden Nachfrage und Angebot ab sofort den Transfermarkt regulieren und "neu ausbalancieren".

Fußball soll Gesellschaft in Normalität zurückführen

Rummenigge meinte: "Es findet eine Entschleunigung des Lebens statt. Und der Fußball muss auch damit vorbildlich und diszipliniert umgehen. Jeder, der unseren Sport liebt, wünscht sich natürlich, dass es möglichst bald wieder auf den Rasen geht."
Aktuell ist es jedoch noch ungewiss, wann dies der Fall sein wird. Die DFL hat beschlossen, die Zwangspause der Bundesliga und der 2. Liga mindestens bis zum 30. April zu verlängern. Eine neugegründete medizinische Task Force arbeite derzeit an einem Plan, um den Spielbetrieb baldmöglichst wieder aufnehmen zu können. Der Bayern-Boss sagte:

Rummenigge: Gesundheit steht im Vordergrund

Der Stillstand bereitet den Klubs finanzielle Probleme, denn die Einnahmen seien derzeit auf null zurückgefahren. Diese wirtschaftlich schwierige Situation betreffe auch den deutschen Rekordmeister. Der Vorstandsvorsitzende erklärte: "Wir haben nur das große Glück, dass wir uns in den vergangenen Jahren gewisse Reserven schaffen konnten."
Der 64-Jährige betonte aber auch, dass die Gesundheit weiter im Vordergrund stehen würde und wies im Vorwort des Klubmagazins auf den sorgsamen gesellschaftlichen Umgang mit der aktuellen Situation hin.
Wie auch für seinen Nachfolger Oliver Kahn, der ihn 2021 als Vorstandschef ablösen soll, spielt für Rummenigge in der Krise vor allem die Solidarität eine wichtige Rolle:
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