FC Bayern München: Jérôme Boateng steht angeblich vor dem Absprung

Jérôme Boateng steht beim FC Bayern München offenbar vor dem Absprung. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, scheint der 31-Jährige nach einem geplatzten Wechsel im Sommer einen neuen Anlauf zu nehmen, den deutschen Rekordmeister zu verlassen. Demnach sollen sich Boateng-Berater Fali Ramadani und Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic bereits vor wenigen Wochen getroffen haben.

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Boateng liebäugelt seit mehr als einem Jahr mit einem Abschied aus München. Bislang scheiterte eine Einigung am Veto der Bayern-Bosse, weshalb sich der Innenverteidiger angeblich unfair von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und dem langjährigen Präsidenten Uli Hoeneß behandelt fühlen soll.
Im Winter könnte Boateng offenbar einen neuen Anlauf starten, den FC Bayern doch noch zu verlassen. Die ersten Gespräche über die Zukunft des ehemaligen Nationalspielers sollen bereits vor einigen Wochen zwischen Boateng-Berater Fali Ramadani und Sportdirektor Salihamidzic stattgefunden haben.

Boateng spricht sich für Flick aus

Ungeachtet der Spekulationen äußerte sich Boateng zur Trainerdiskussion beim deutschen Rekordmeister und sprach sich für einen Verbleib von Hansi Flick beim FC Bayern aus. "Ich glaube, jeder von uns würde gern mit Hansi weitermachen. Er macht es top, mit dem ganzen Team drumherum. Die Mannschaft würde sich freuen, aber es liegt ja nicht in unserer Hand", sagte der Weltmeister von 2014 im Interview mit der "Abendzeitung München" (Mittwochausgabe).
Boateng äußerte sich voll des Lobes über den Nachfolger von Niko Kovac:

Boateng: "Es ist wie bei Heynckes"

Der 31 Jahre alte Verteidiger sieht zudem Parallelen zu Triple-Trainer Jupp Heynckes:
Die Führungsriege der Bayern will kurz nach dem letzten Hinrundenspiel am kommenden Samstag entscheiden, ob Flick auch nach der Winterpause noch Chefcoach des Titelverteidigers bleibt. "Wir haben am 21. Dezember das letzte Spiel gegen Wolfsburg, entweder an diesem Samstag oder am Tag danach werden wir uns treffen und eine Entscheidung fällen", hatte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge in der Vorwoche erklärt.
(mit SID)
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