Ewald Lienen erklärte auf der Tagung in Hamburg-Harburg, weshalb Fußball-Interessierte seiner Meinung nach Fans des FC Bayern München werden. Seine Abneigung gegenüber dem deutschen Rekordmeister konnte er dabei nicht zurückhalten. Er sagte:

Das sind alles diese Leute, die ihre frühkindliche Deprivation durch ein wöchentliches Erfolgserlebnis kompensieren müssen.
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Deprivation meint Entzug oder Leere, also ein Gefühl, das die jungen Fußballfans seiner Meinung nach auffüllen - mit dem FC Bayern. Für ihn gebe es auch eine logische Erklärung, weshalb sich Menschen eher dem erfolgreichen Verein anschließen:

Der durchschnittliche Bayern-Fan braucht das. Du wirst FCB-Fan, weil du das Risiko nicht eingehen willst, wie beim HSV oder bei uns mal ein Spiel zu verlieren.

Damit dürfte der 66-Jährige einige Fans in Fußball-Deutschland gegen sich aufgebracht haben, immerhin ist der Tabellenführer der mitgliederstärkste Sportverein der Welt (mit rund 293.000 Mitgliedern).

Lienen war weder als Spieler noch als Trainer beim FC Bayern aktiv, dafür trainierte er den TSV 1860 München vor rund zehn Jahren.

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