Jens Lehmann über den FC Bayern, Manuel Neuer und Alexander Nübel

Ab Sommer bekommt Nationaltorhüter Manuel Neuer beim FC Bayern München einen neuen Kontrahenten. Alexander Nübel wechselt vom FC Schalke 04 an die Isar und wird Neuer im Torwartduell fordern. Jens Lehmann sieht den Konkurrenzkampf um die Nummer eins im Tor positiv, sowohl für den FC Bayern, als auch für Neuer. "Neuer braucht Konkurrenz, damit er besser wird", erklärte Lehmann bei "Sky 90".

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Dementsprechend hat Nübel nur eine Chance auf Einsätze, wenn er an Neuer vorbeikommt. "Nübel weiß: Eigentlich spielt er nicht. Er ist jung, muss spielen, um das Top-Niveau zu erreichen. Wenn er das nicht macht, wird er es nicht schaffen", sagte Lehmann am Sonntag bei "Sky".
Der Ex-Nationaltorwart glaubt an ein umkämpftes Duell im Bayern-Tor in der kommenden Spielzeit. Den Wechsel von Nübel zum Rekordmeister verstehe er "immer noch nicht". Augenzwinkernd fügte er bezogen auf Neuers Situation hinzu:

Neuer möchte wohl Trainerfrage abwarten

Die Münchner Nummer eins besitzt noch einen Vertrag bis 2021 beim FC Bayern. Zu einer möglichen Vertragsverlängerung hielt sich der 33-Jährige bedeckt: "Es gibt keine Signale. Es gibt nichts, was wir verkünden können", sagte Neuer bei "Sky" nach dem torlosen Bundesliga-Spitzenspiel seines FC Bayern gegen Verfolger RB Leipzig.
Der Weltmeister von 2014 hoffe zwar darüber hinaus, "weiter für den FC Bayern" zu spielen, möchte aber wohl zunächst einmal die Trainerentscheidung der Verantwortlichen abwarten. Interimscoach Hansi Flick soll zunächst einmal bis Saisonende das Zepter bei den Münchnern schwingen, wie es danach weitergeht, ließen die Bayern-Bosse bislang offen.
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