Leverkusen - BVB | Emre Can übt Kritik nach Niederlage: "Müssen dreckiger sein"
Borussia Dortmund hat in einem wilden Topspiel eine Führung innerhalb der letzten zehn Minuten aus der Hand gegeben und musste sich Bayer Leverkusen mit 3:4 (2:2) geschlagen geben. Neuzugang und Torschütze Emre Can legte nach Abpfiff bei "Sky" den Finger in die Wunde und kritisierte vor allem das Defensivverhalten seiner Mannschaft. Genau wie Sportdirektor Michael Zorc.
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"Wir kassieren einfach zu viele Gegentore", erklärte Can nach Abpfiff bei "Sky":
Can hatte im Top-Spiel in Leverkusen sein Startelfdebüt gegeben und die zwischenzeitliche Führung zum 2:1 per Traumtor besorgt. Wirklich freuen konnte er sich über sein persönliches Erfolgserlebnis aber nicht: "Mein Tor bringt mir nichts, weil wir verloren haben."
Zorc über Auswärtsschwäche: "Ein Teil unseres Problems"
Auch Sportdirektor Michael Zorc schlug in seiner Analyse in eine ähnliche Kerbe: "Es war klar, dass die Leverkusener in der Offensive ihre Stärken haben. Die vier Gegentore haben wir zu einfach hergegeben. Nicht nur die letzten beiden, auch die ersten beiden", so der 57-Jährige. Diese Probleme würden die Westfalen "schon länger begleiten". Auch unter der Woche in Bremen hatte der BVB drei Gegentore hinnehmen müssen und musste sich aufgrund einer unachtsamen Defensiv-Leistung aus dem DFB-Pokal verabschieden.
Zorc weiter: "Zuhause sind wir eine Macht und gewinnen die meisten Spiele souverän. Es ist ein Teil unseres Problems, solche Spiele auswärts nicht einzutüten."
Über den weiteren Saisonverlauf und die verbleibenden Chancen auf die Meisterschaft wollte sich Zorc allerdings nicht äußern.
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