Haaland statt Sancho: Scholes gibt Manchester United Kaufempfehlung

Trotz intensiver Bemühungen hat es Manchester United nicht geschafft, Jadon Sancho im Sommer von Borussia Dortmund loszueisen. Zu hoch waren die Ablöseforderungen des BVB. Ein neuer Angriff soll spätestens kommenden Sommer erfolgen, vielleicht sogar schon im Wintertransferfenster. Doch wenn es nach der United-Legende Paul Scholes geht, sollte sich der Verein lieber um Erling Haaland bemühen.

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Am Ende machte die Corona-Pandemie Manchester United wohl einen Strich durch die Rechnung. Die Ablösesumme für Wunschspieler Jadon Sancho war nicht stemmbar, da der BVB nicht von seinen Forderungen abrückte, zumal Sancho schon im vergangenen Jahr heimlich seinen Vertrag bei den Schwarz-Gelben bis 2023 verlängert hatte.
So müssen sich die "Red Devils" noch gedulden, mit Donny van de Beek kam immerhin ein anderer Hoffnungsträger, zudem wurde Flügel-Talent Amad Diallo für Januar 2021 verpflichtet. Ein weiterer Angriff um die Dienste von Sancho soll aber erfolgen. Die Berater-Branche erwartet einer Umfrage zufolge noch im Winter einen Wechsel, laut "Bild" soll es jedoch frühestens im Sommer dazu kommen.
Wenn es nach Vereinslegende Paul Scholes geht, sollte United viel eher eine Verpflichtung von Sanchos Teamkollegen, Erling Haaland, anstreben, wie er gegenüber "Stadium Astro" erklärte. "Er ist sensationell", lobte Scholes, der 709 Spiele für Manchester United bestritt, den Norweger und vermutete sogar: "Von dem, was ich bisher gesehen habe, wird er mit Messis und Ronaldos Niveau mithalten können."
Einen Transfer von Sancho hätte er dagegen in der Situation des englischen Rekordmeisters nicht für gut befunden: "Wir haben bereits drei ähnliche Typen davon im Team. Über 100 Millionen Euro auszugeben, hätte ich nicht als richtig empfunden. Deshalb war ich nicht enttäuscht."
Allerdings gestand Scholes auch ein, dass der englische Nationalspieler ein enormes Potenzial besitze. "Er ist ein brillanter Spieler und wird wohl jedes Team verbessern. Aber ich glaube einfach nicht, dass wir ihn in diesem Jahr brauchen", sagte Scholes.
Ob sein Ex-Teamkollege und United-Trainer Ole Gunnar Solskjaer auf Scholes' Rat hört, werden wohl die nächsten Transferperioden zeigen.
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Quelle: Perform

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