Im Sommer 2019 wagte Michael Cuisance, damals Ergänzungsspieler bei Borussia Mönchengladbach, den Schritt zum FC Bayern München. Trotz bisher nur 37 Einsatzminuten für den FC Bayern in der Bundesliga, glaubt der Franzose aber nicht, dass seine Entscheidung für München ein Fehler war.
"Ich bereue meine Entscheidung nicht. Warum sollte ich bereuen, zum besten Klub der Welt gewechselt zu sein", so der Franzose, der sich in München "sehr wohl" fühlt. Es sei "ein Traum"von all den großartigen Spielern zu lernen.
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Cuisance: Werde bereit sein und meine Qualitäten zeigen

"Ich bin gekommen, um zu beobachten. Wenn meine Zeit kommt, werde ich bereit sein und meine Qualitäten zeigen." Der Mittelfeldspieler weiß, dass er dafür Geduld braucht: "Alles hat seine Zeit."
Ich habe keine Zeit, mich mit einer möglichen Leihe zu beschäftigen. Ich muss meine Chance nutzen, wenn ich sie bekomme.
Doch Cuisance ist in einem Alter, in dem Spielzeit entscheidend für die weitere Entwicklung ist. Da er diese beim FC Bayern aktuell nicht bekommt, wird er in der Öffentlichkeit immer wieder mit einem Leihgeschäft in Verbindung gebracht. Eine Variante, mit der sich der Spieler laut eigener Aussage jedoch nicht beschäftigt: "Aktuell bin ich einzig auf das Saisonende mit Bayern fokussiert. Wir haben noch drei Titel zu gewinnen. Ich habe keine Zeit, mich mit einer möglichen Leihe zu beschäftigen. Ich muss meine Chance nutzen, wenn ich sie bekomme."
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Michael Cuisance - FC Bayern München

Fotocredit: Getty Images

Besonders angetan ist Cuisance von der Stimmung, die beim erfolgreichsten deutschen Fußballverein herrscht: "Es ist hier wie in einer Familie, man hat mich sehr gut aufgenommen. Das ist auch die Stärke des FC Bayern. Sie sind seit so vielen Jahren an der Spitze und dabei immer eine Familie geblieben."

Cuisance schwärmt von Thiago

Seine engsten Bezugspersonen in der Mannschaft sind aber seine Landsleute: "Wir sind viele Franzosen im Team und wir sind natürlich oft zusammen. Mit Benjamin Pavard bin ich sehr eng. Er ist in meinem Alter."
In der Kabine sitzt er aber nicht neben einem seiner französischen Kollegen: "Als ich ankam, konnte ich mir einen Platz in der Umkleidekabine aussuchen. Der Platz neben Thiago Alcantara war frei, da habe ich nicht lange gezögert", verrät Cuisance und gerät ins Schwärmen: "Er ist ein Weltklassespieler, elegant und technisch. Ich wollte nahe bei ihm sitzen, um mich mit ihm auszutauschen und zu lernen."
Ein besonderes Lob bekommt Trainer Hansi Flick, der die Mannschaft nach der Entlassung von Niko Kovac nicht nur übernommen, sondern auch zurück an die Tabellenspitze geführt hat. "Er ist ein sehr guter Trainer. Er ein sehr gutes Gespür für seine Spieler und ein gutes Verhältnis zu allen."
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