Alphonso Davies: Vermeintliche Tätlichkeit sorgt für Wirbel
Aufreger in der Bundesliga-Partie zwischen Werder Bremen und dem FC Bayern München: In der 19. Minute geriet Alphonso Davies mit Leonardo Bittencourt nach einem harten Zweikampf aneinander. Der Bayern-Spieler beließ es jedoch nicht bei der Aktion und trat mit dem linken Fuß sichtlich nach. Schiedsrichter Harm Osmers zückte überraschend nur die Gelbe Karte. Das sah das Netz nicht so.
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In der Wiederholung der Fernsehbilder war deutlich zu erkennen, dass Davies gegen den Bremer Bittencourt mit Absicht nachtrat. Eigentlich eine Tätlichkeit, für die Schiri Osmers beim Spielstand von 0:0 durchaus die Rote hätte zeigen können. Der Videoschiedsrichter hätte den Unparteiischen überstimmen können, blieb aber ebenfalls stumm.
Am Ende setzten sich die Münchner dank eines Treffers vor der Pause durch Robert Lewandowski (43.). durch und machten somit die 8. Deutsche Meisterschaft in Folge klar.
Auch Experte Lothar Matthäus zeigte sich in der Halbzeitpause von der Entscheidung des Unparteiischen überrascht: "Für mich ist das ein Nachtreten. Das kann der Schiedsrichter mit einer Roten Karte ahnden", so der 59-Jährige bei "Sky": "Für solche Fälle haben andere Schiedsrichter auch eine andere Farbe aus der Hosentasche gezogen."
Eine Meinung, die auch im Netz vorwiegend vertreten wurde.
Davies flog letztlich doch noch vom Platz - in der 79. Minute sah er Gelb-Rot für ein Foul an Milos Veljkovic. Damit fehlt er dem FC Bayern im Heimspiel gegen den SC Freiburg am Samstag (15:30 Uhr im Liveticker) - das erste Pflichtspiel, das Davies seit dem 19. Oktober verpasst.
Nach der Partie war Davies aber schon wieder gut drauf, feierte den Titel ausgelassen mit Jérôme Boateng in der Kabine.
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