Borussia Dortmund: BVB-Boss Watzke stärkt Favre den Rücken

Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat im Interview mit "Sky Sport" BVB-Trainer Lucien Favre den Rücken gestärkt. "Wir können festhalten, dass Lucien die Mannschaft im Griff hat, er macht das gut", meinte der 61-Jährige. Allerdings wollen sich die Verantwortlichen der Schwarz-Gelben mit dem Schweizer erst im Sommer zusammensetzen und über eine gemeinsame Zukunft sprechen.

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Der Vertrag von Favre läuft 2021 aus. Dass es immer wieder Diskussionen in den Medien um den Trainer gibt, stört Watzke: "Da wundere ich mich weniger drüber, als das ich mich ärgere. Wir werden uns zusammensetzen und das ist etwas, was niemand anderen zu interessieren hat", machte der BVB-Boss deutlich.
Des Weiteren äußerte sich Watzke zu den Nachwuchsstars der Borussia. Insbesondere von Torjäger Erling Haaland schwärmte er: "Das ist eine Ausnahmeerscheinung, das merkt man ja auch. Er ist ein skandinavischer Spieler, ein Norweger, charakterlich völlig unproblematisch. Seine Verpflichtung ist schon eine schöne Geschichte gewesen."
Jaden Sancho, der zurzeit seiner Form aus der vergangenen Spielzeit etwas hinterläuft, sieht Watzke auf dem Weg zurück zu alter Stärke:
"Jadon ist erst 20 Jahre, ich habe mit ihm gesprochen und das Gefühl, dass er jetzt wieder freier ist, nachdem die Entscheidung gefallen ist (dass er beim BVB bleibt, Anm. d. Red.)."

BVB-Boss Watzke will kein DFL-Chef werden

Die schlechten Quartalszahlen des Vizemeisters begründete Watzke mit der Corona-Pandemie. "Sechs Jahre hatten wir keinen einzigen Euro Schulden auf dieser Welt. Aber wenn die Lufthansa ohne Staatshilfe überall die ganze Zeit durch die Welt fliegen soll und kein Passagier sitzt drin, ist das im Prinzip eine vergleichbare Situation wie bei uns."
Der BVB-Boss machte allerdings klar: "Uns hilft keiner, aber wir wollen auch keine Hilfe. Wir kriegen das selbst hin. Wir sollten in 2021 aber wieder mit Zuschauern spielen können, sonst haben wir ein Problem, nicht nur der BVB, sondern alle."
Nach dem Ausscheiden von DFL-Chef Christian Seifert 2022 wurde der 61-Jährige in den Medien als Nachfolger gehandelt. Watzke wies diese Spekulationen entschieden zurück. "Ich schließe fast nichts im Fußball aus, aber das ist völlig ausgeschlossen. Total ausgeschlossen. Ein Job beim DFB oder bei der DFL passt absolut überhaupt nicht zu mir."

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Quelle: Perform

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