Brian Brobbey prüfte wohl Vertragsauflösung bei RB Leipzig nach Abschied von Julian Nagelsmann

RB Leipzigs Neuzugang Brian Brobbey war nicht begeistert, als er von dem Wechsel von Julian Nagelsmann zum FC Bayern erfuhr. Für den Niederländer war Nagelsmann ein entscheidender Grund, der ihn zu einer Unterschrift bei den Sachsen animierte. Das erklärte der 19-Jährige während des Trainingslagers der Roten Bullen. Inzwischen sei er aber auch mit dem neuen Coach Jesse Marsch glücklich.

Brian Brobbey

Fotocredit: Getty Images

Die Vorfreude von Brian Brobbey auf Julian Nagelsmann war groß. Der 34-jährige Coach hat sich in den vergangenen Jahren einen exzellenten Ruf erarbeitet - insbesondere bei der Förderung von Talenten. Doch Brobbey wird nicht von den Fähigkeiten Nagelsmanns profitieren können, nachdem sich der FC Bayern dazu entschied, den gebürtigen Oberbayer für eine Rekordablösesumme nach München zu lotsen.
Über diesen Umstand war das niederländische Sturmtalent alles andere als begeistert, spielte Nagelsmann doch eine entscheidende Rolle für die Entscheidung pro Leipzig. Brobbey stand bei vielen Topklubs auf dem Zettel, auch sein Jugendklub Ajax Amsterdam hätte den Vertrag mit ihm gerne verlängert.
Doch Brobbey entschied sich für den ablösefreien Wechsel zu RB und unterschrieb einen Vertrag bis 2025. Während des Trainingslagers des Vizemeisters äußerte sich der Stürmer auch zu Nagelsmanns Weggang. "Es war komisch. Er hatte mir gesagt, dass er bleibt, und dann entschied er zu gehen", erklärte Brobbey.
Laut der "dpa" habe sein Berater Mino Raiola sogar prüfen lassen, ob sich der Vertrag deshalb wieder auflösen lasse. Schließlich konnte Leipzigs neuer Trainer Jesse Marsch seinen Neuzugang doch noch zum Bleiben bewegen.

Marsch kann Brobbey überzeugen

Der US-Amerikaner habe sich intensiv um Brobbey bemüht, sei nach Amsterdam gereist und habe oft mit ihm telefoniert. "Er hat mir gesagt, dass er auch Erling Haaland in Salzburg besser gemacht hat und dasselbe für mich tun könne", schilderte Brobbey die Gespräche.
Inzwischen sei er glücklich bei Leipzig. Ein Video habe ihn schließlich endgültig von Marschs Trainerqualitäten überzeugen können. "Ich habe mir seine Kabinenansprache vor dem Champions-League-Spiel mit Salzburg gegen den FC Liverpool auf Youtube angeschaut", sagte der 19-Jährige.
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Quelle: Eurosport

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