Borussia Dortmund sucht angeblich Nachfolger für Trainer Favre

Die Wege von Trainer Lucien Favre und Borussia Dortmund könnten sich am Saisonende trennen. Der Schweizer hat beim BVB noch einen Vertrag bis 2021, laut "Sport Bild" sei eine Verlängerung seines Arbeitspapiers allerdings "unwahrscheinlich". Die BVB-Verantwortlichen sollen sich dem Bericht zufolge deswegen bereits nach passenden Nachfolgern umsehen und haben offenbar ein Trio auf dem Zettel.

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Favre ist zwar mit 2,15 Zählern pro Spiel der BVB-Trainer mit dem besten Punkteschnitt auf dem Papier, einen großen Titel konnte er mit dem Klub allerdings noch nicht gewinnen. Eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrags sei derzeit deshalb unwahrscheinlich. Außerdem sollen einige Entscheidungen von Favre bei den BVB-Verantwortlichen "schwer nachvollziehbar" sein. Vor allem die Torwart-Debatte sei bei den Bossen auf Unverständnis gestoßen.
Der Schweizer will sich nicht klar positionieren, ob Roman Bürki oder Marwin Hitz die Nummer eins im BVB-Tor ist.
Die Verantwortlichen sollen sich dem Bericht zufolge bereits nach einem passenden Nachfolger umschauen. Dabei seien drei mögliche Kandidaten in den Fokus gerückt: Marco Rose von Borussia Mönchengladbach, Julian Nagelsmann von RB Leipzig und Jesse Marsch von RB Salzburg.
Rose ist seit 2019 Trainer bei Gladbach und kann bei den Fohlen seitdem auch überzeugen. Unter anderem führte er den Klub auf Anhieb in die Champions League. Der 44-Jährige ist allerdings noch bis 2022 an Gladbach gebunden. Rose gilt als sehr emotionaler Trainer, dies sei eine Eigenschaft, die man beim BVB an Favre vermisse.

BVB soll Interesse an RB-Trainer Nagelsmann haben

Die BVB-Bosse hatten bereits 2018 Interesse, Nagelsmann zum BVB zu holen, damals war der 33-Jährige noch Coach bei der TSG Hoffenheim. Dort besaß er keine Ausstiegsklausel, sodass es Dortmund nicht gelang, ihn von Hoffenheim loszueisen. Seit 2019 ist er Trainer bei RB Leipzig und hat bei den Sachsen noch einen Vertrag bis 2023.
Das Sportblatt spekuliert allerdings, dass sich der junge Trainer bei seinem nächsten Karriereschritt eher einem europäischen Topklub anschließen könnte. Auch Nagelsmann gilt als emotionaler und begeisterungsfähiger Charakter.
Bereits vergangenen Sommer hatte "Sport Bild" Jesse Marsch mit dem BVB in Verbindung gebracht. Der 46-Jährige könne sich generell vorstellen, nach Deutschland zu kommen, soll derweil aber Schalke 04 abgesagt haben. Der US-Amerikaner hat bei dem österreichischen Topverein noch einen Vertrag bis 2022.
Auffällig ist, dass alle drei Kandidaten für hohes Angriffspressing, schnelles Umschaltspiel sowie Powerfußball stehen. Eine Spielweise, die demnach auch in Dortmund wieder vertieft werden soll. Langfristig allerdings offenbar ohne Favre.

EXTRA TIME - der Eurosport-Podcast:

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Quelle: Perform

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