Neuer macht Andeutungen über zeitnahes Karriereende

Manuel Neuer, Kapitän des FC Bayern München, hat vor dem Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund (18:30 Uhr im Liveticker bei Eurosport.de) über ein mögliches Karriereende gesprochen. "Es ist nicht mein Ziel, der Torwart zu werden, der am längsten gespielt hat. Ich will es genießen", erklärte der 34-Jährige im "Sportbuzzer"-Interview. Außerdem nahm Neuer Stellung zum Poker um David Alaba.

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Der Nationaltorhüter betonte, dass er trotz seiner großen Erfolge in der Vergangenheit motiviert wie eh und je sei. "Ich freue mich über jede Saison, in der es mir gut geht, in der ich der Mannschaft helfen kann, in der es mir Spaß macht", so Neuer weiter.
Trotzdem denkt der 34-Jährige schon jetzt an die Zeit nach seiner aktiven Karriere. "Ich will gesund bleiben. Damit die Lebensqualität nicht verloren geht, ich später noch Tennis spielen kann. Ich möchte mich nicht kaputt machen."
Der Schlussmann hütet seit 2011 das Tor des FC Bayern und gewann mit den Münchnern achtmal die deutsche Meisterschaft, fünfmal den DFB-Pokal sowie zweimal die Champions League. Sein Vertrag ist noch bis 2023 datiert.
Am Samstagabend (18:30 Uhr im Liveticker bei Eurosport.de) trifft der Rekordmeister im Bundesliga-Topspiel auf Borussia Dortmund.
Aufgrund seiner Schalker Vergangenheit ist das Kräftemessen mit dem Dauerrivalen für Neuer noch immer etwas ganz Besonderes: "Für mich ist es nicht nur der deutsche Clasico, sondern immer auch ein Derby."

Neuer über Alaba-Poker: "Stört uns im Wettkampf nicht"

Trotz der zuletzt starken Leistungen des BVB sieht der Bayern-Kapitän seine Mannschaft für den Kracher im Signal Iduna Park gut gewappnet. "Wir rechnen damit, dass sie uns tief anlaufen, sind darauf vorbereitet. Wir müssen unsere Ruhe und Dominanz im Ballbesitz auf den Platz bringen, damit sie viele Wege umsonst machen. Dortmund kann sehr variabel spielen. Wir sind es jedoch seit Guardiola gewohnt, unser System zwei-, dreimal im Spiel umzustellen", erklärte er.
Obwohl sich der FC Bayern auch in der laufenden Saison nach sechs Spieltagen wieder an der Tabellenspitze befindet, herrschte zuletzt aufgrund des Vertragspokers mit David Alaba Unruhe an der Säbener Straße. Neuer sieht darin jedoch keinen Nachteil.
"Uns Spieler stört es im Wettkampf nicht. Da ist nur die Leistung wichtig. Der David liefert permanent sehr gute Leistungen. Wir sind froh, dass er zu unserer Mannschaft gehört", ergänzte der Weltmeister von 2014.
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Quelle: Perform

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