Mit dem 3:1-Erfolg gegen RB Leipzig hat Borussia Dortmund nicht nur einen direkten Mitkonkurrenten im Rennen um die Champions-League-Plätze geschlagen, sondern auch gezeigt, wo es in den kommenden Wochen und Monaten hingehen soll.
In der ersten halben Stunde verfiel der BVB noch in alte Muster, dann aber zeigte die Mannschaft das Gesicht, das man sich unter Favre-Nachfolger Edin Terzic erhofft. Mit feinem, offensiven Kombinationsfußball erspielten sich die Schwarz-Gelben eine Reihe von Torchancen, gleichzeitig standen sie in der Defensive zumeist sicher.
Auch BVB-Sportdirektor Michael Zorc zeigte sich gegenüber "Sport1" vom Auftritt der Mannschaft begeistert: "Die Herangehensweise hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn in der ersten Halbzeit bei uns offensiv nicht viel zusammengelaufen ist, haben alle für den Mannschaftserfolg gearbeitet. Das muss der Schlüssel und der Maßstab für die nächsten Wochen sein. Denn eines ist klar: Wir werden nicht immer so tollen Fußball spielen wie in der zweiten Halbzeit gegen Leipzig, aber die Herangehensweise will ich sehen."
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Dass die im Vergleich zum Vorjahr verbesserten Leistungen auch mit dem Trainerwechsel zu tun haben, glaubt auch Zorc. "Edin hat an den richtigen Stellschrauben gedreht. Er hat einen sehr guten Zugang zur Mannschaft, führt viele Gespräche und ist auch an der Seitenlinie sehr aktiv."

Witsel fällt lange aus, Rückschlag bei Hazard

Einziger Wermutstropfen war beim Leipzig-Spiel der Ausfall von Mittelfeld-Chef Axel Witsel. Der Belgier zog sich ohne Fremdeinwirkung einen Achillessehnenriss zu und wird dem BVB monatelang fehlen. "Es läuft auf eine Operation hinaus. Er wird länger ausfallen", so Zorc.

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Dennoch bricht in Dortmund keine Panik aus. "Wir werden diese Lücke mit dem eigenen Personal schließen. Emre hat das gestern sehr gut gemacht und ist Eins-zu-Eins für Axel eingesprungen, Jude (Bellingham) kommt nächste Woche wieder zurück. Da haben wir keine Sorge", zeigte sich Zorc optimistisch.
Auch Hazard fehle den Dortmundern noch eine Weile. "Bei Thorgan dauert es noch ein wenig, weil es eine Re-Ruptur war", erklärte der Sportdirektor.
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