Das Kapitel von Lucien Favre bei Borussia Dortmund ist beendet. Trotz eines Punkteschnitts von 2,01 in seiner Zeit als BVB-Trainer geht es für den 63-Jährigen nicht mehr weiter. Zu inkonstant präsentierte sich seine Mannschaft gerade in der Bundesliga in den letzten Spielen. Die 1:5-Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart brachte das Fass zum Überlaufen.

"Wir hatten zwei sehr erfolgreiche Jahre und haben eine Mannschaft, die auch in diesem Jahr am Ende eine erfolgreiche Saison gespielt hätte. Davon bin ich nach wie vor überzeugt", erklärte Favre nach der Entlassung.

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Favre muss gehen: Der BVB setzt das richtige Zeichen
13/12/2020 AM 22:18

Mit der Freistellung begannen auch die Gedankenspiele um die Zukunft auf dem Trainerposten bei der Borussia. Zunächst rückt Favres Co-Trainer Edin Terzic nach und soll die Mannschaft bis zum Saisonende führen. Für die kommende Spielzeit haben die BVB-Bosse in Marco Rose einen klaren Wunschkandidaten. Wie "Sky"-Reporter Gianluca die Marzio berichtet, soll mit dem Gladbacher Trainer bereits eine nicht-schriftliche Einigung über ein Engagement in Dortmund bestehen.

Dies soll trotz Roses laufenden Vertrages bis 2022 möglich sein. Denn nach "Bild"-Informationen besitzt der 44-Jährige eine Ausstiegsklausel nach dieser Saison. Neben Rose soll sich Dortmund auch mit den Namen Julian Nagelsmann (RB Leipzig) und Jesse Marsch (Red Bull Salzburg) als mögliche Nachfolger beschäftigt haben.

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