BVB-Neuzugang Coulibaly übt Kritik an PSG: "Eine Chance zu bekommen, ist schwierig"

Borussia Dortmund hat sich mit Soumaila Coulibaly das nächste vielversprechende Talent geangelt. Der 17-Jährige kommt im Sommer aus der Jugendakademie von Paris Saint-Germain zum BVB. Der Wechsel wurde vor allem deshalb möglich, weil Coulibaly bei PSG keine Perspektive sieht. Im Interview mit der französischen Zeitung "Le Parisien" ging er mit seinem Verein hart ins Gericht.

Borussia Dortmund: Soumaila Coulibaly mit Michael Zorch und Sebastian Kehl

Fotocredit: Getty Images

Soumaila Coulibaly war bei Paris Saint-Germain dermaßen unzufrieden, dass er sich sogar dazu entschied, seinen Traum aufzugeben.
"Ich komme aus Clichy-sous-Bois, Paris ist meine Heimat. Seitdem ich ein Kind war, war es mein Traum, meinen ersten Profivertrag bei PSG zu unterschreiben und irgendwann im Parc des Princes zu spielen."
Dazu kommt es aber nicht, Coulibaly wird seine ersten Schritte als Profi im Trikot von Borussia Dortmund machen, wo er einen langfristigen Vertrag unterschrieben hat.
Der Grund: "Borussia Dortmund ist eine Mannschaft, die jungen Spielern vertraut", so das Innenverteidiger-Talent. Bei PSG sei dies "nicht unbedingt der Fall".

Coulibaly: Kaum Chancen für Talente bei PSG

Und Coulibaly wird noch deutlicher. Er habe zwar "mit den Profis trainiert, war aber nur da, um die Zahlen auszugleichen und Ausfälle zu kompensieren", kritisierte der 17-Jährige den Hauptstadtklub bei "Le Parisien".
PSG mache es Talenten sehr schwer, den Weg in die erste Mannschaft zu finden. "Eine Chance zu bekommen, ist schwierig."
In Dortmund, so die Hoffnung Coulibalys, soll es nun klappen mit dem Schritt zum Profi. Noch aber hat der Abwehrspieler andere Sorgen, nachdem er sich im Februar einen Kreuzbandriss zuzog.
Mut macht ihm der neue Verein. "Wenn ich wieder fit bin, weiß ich zum Beispiel, dass ich täglich mit der ersten Mannschaft trainieren werde", so Coulibaly. In Paris wäre das wohl nicht möglich gewesen.
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