Bayern-Trainer Flick zum Vertragpoker: "Alaba sollte Verantwortung übernehmen"
Der Vertragswirbel um David Alaba sorgt im Umfeld des FC Bayern München nach wie vor für Unruhe. Weiterhin ist unklar, ob der Österreicher trotz angeblicher Differenzen über seine Gehaltsforderungen in München verlängert oder den Klub verlässt. Bayern-Trainer Hansi Flick forderte nun in der "Welt am Sonntag": "David sollte Verantwortung übernehmen und selbst entscheiden, was für ihn wichtig ist."
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Zugleich lobte Hansi Flick: "David ist ein ganz feiner Mensch und genialer Fußballspieler."
Der Bayern-Trainer betonte auch noch einmal, wie wichtig David Alaba für das Innenleben im Kader des Rekordmeisters ist: "Er ist sehr beliebt in der Mannschaft und hält sie zusammen."
Alabas Vertrag in München läuft im kommenden Sommer aus. Er soll für eine neue Unterschrift angeblich 20 Millionen Jahresgehalt fordern, die Bayern ihm jedoch "nur" elf Millionen Euro Grundgehalt angeboten haben. Mit Bonuszahlungen hätte Alaba in diesem Vertragentwurf weitere sechs Millionen Euro verdienen können.
Doch Anfang November verkündete FCB-Präsident Herbert Hainer im "BR", dass der Klub dieses Angebot zurückgezogen habe. Die Alaba-Seite hätte eine bis Ende Oktober gesetzte Frist, in welcher die Münchner gerne Klarheit gehabt hätten, verstreichen lassen.
Juve und Real angeblich an Alaba interessiert
Alaba zeigte sich von diesem Rückzieher überrascht und erklärte am Tag danach, davon "aus den Nachrichten erfahren" zu haben. Mit diesem Schritt hat der Klub das Verhältnis zum Leistungsträger und dessen Berater Pini Zahavi offenbar nicht verbessert. Seitdem scheinen die Verhandlungen zu stocken.
Zugleich zeigen zahlreiche europäische Top-Klubs Interesse am österreichischen Nationalspieler. Unter anderem sollen Juventus Turin und Real Madrid über eine Verpflichtung nachdenken. Einigen sich Alaba und die Bayern nicht auf eine Verlängerung, wäre der zweifache Champions-League-Sieger im Sommer ablösefrei.
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(SID)
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Quelle: Perform
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