FC Bayern bleibt offenbar im Streit mit RB Leipzig wegen Trainingsstart von Dayot Upamecano hart

Bayern-Neuzugang Dayot Upamecano wird die Vorbereitung für die neue Saison bei seinem alten Klub RB Leipzig beginnen, da sein Vertrag aufgrund einer speziellen Klausel noch bis zum 15. Juli datiert ist. Der Verteidiger selbst würde am liebsten von Beginn an beim Training bei den Münchnern dabei sein, doch laut "Sport Bild" konnten sich die beiden Klubs bislang noch auf keine Lösung einigen.

Dayot Upamecano spielt kommende Saison für den FC Bayern

Fotocredit: Getty Images

Der FC Bayern aktivierte im vergangenen Februar die 42,5 Millionen Euro Ausstiegsklausel von Upamecano. Doch Leipzig soll vor einem Jahr noch einen zusätzlichen Paragrafen festgehalten haben, der vorsieht, dass das Arbeitspapier bei Aktivierung der Ausstiegsklausel bis zum 15. Juli Gültigkeit behält. Das berichtete "Sport Bild" bereits vor zwei Wochen.
Denn die RB-Verantwortlichen hatten Bedenken, dass die Spielzeit 2020/2021 aufgrund der Corona-Pandemie womöglich länger hätte laufen können als bis zum 30. Juni, jenem Datum, an dem branchenüblich Verträge enden. Allerdings wurde die Saison planmäßig beendet.
Nachdem Upamecano beim deutschen Rekordmeister unterschrieben hatte, sollte das Vertragsende eigentlich zum 30. Juni vorgezogen werden. Doch offenbar konnten sich Bayern und Leipzig bislang immer noch nicht einigen, wer das Gehalt des Franzosen in der Zeit vom 1. bis zum 14. Juli zu übernehmen hat. Stand heute wird dies von den Sachsen gezahlt.
Es soll sich hierbei um Kosten in Höhe von rund 200.000 Euro handeln, die der FC Bayern jedoch nicht tragen wolle.

Upamecano wird zum Trainingsstart in Leipzig erwartet

Nach aktuellen "Sport Bild"-Informationen bleibt der deutsche Rekordmeister diesbezüglich auch weiterhin stur, obwohl Upamecano offenbar am liebsten direkt in München mit dem Training loslegen will. Auch der künftige Bayern-Trainer Julian Nagelsmann hätte den 22-Jährigen gerne von Beginn an beim Training an der Säbener Straße dabei.
Derzeit sieht es aber danach aus, dass Upamecano zum Trainingsbeginn am 5. Juli in Leipzig auflaufen wird, denn laut dem Sportblatt wollen die Sachsen auch nicht den Urlaub des Franzosen um zehn Tage verlängern. Offen bleibt allerdings, ob der Innenverteidiger alle Übungsinhalte der Mannschaft sowie die Leistungstests mitmachen oder ob sich der Verteidiger im Einzeltraining fit halten wird.
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Quelle: Perform

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