Einen Stilwechsel des FC Bayern schloss Präsident Hainer (66) trotz der Veränderungen an der Klubspitze kategorisch aus. Das werde es "auf keinen Fall" geben: "Ich habe schon bei meiner Antrittsrede als Präsident gesagt, dass der FC Bayern niemals ein kickender Konzern wird. Daran lassen wir uns alle messen."
Eine Lanze brach Hainer für Sportvorstand Hasan Salihamidzic. Er finde es "unfair, wenn sich Kritik auf eine einzelne Person konzentriert", sagte der frühere adidas-Boss: "Zudem muss man sagen, dass dieser Kader in den vergangenen 18 Monaten sieben Titel gewonnen hat, so viele wie nie – und das mit begeisterndem Fußball. Das spricht ganz klar für die Transferpolitik und die sportliche Leitung."
Durch die Corona-Pandemie erwartet Hainer "noch sehr lange" Auswirkungen im Fußball. "Bisher sehen wir nur die Spitze des Eisbergs. Wenn ich aktuell schon wieder manche Transfergerüchte und -summen höre, frage ich mich ernsthaft, wie die Vereine das finanzieren wollen. Es muss dringend mehr Vernunft einkehren. Es kann nicht so weitergehen, dass viele ständig über ihre Verhältnisse leben", sagte er.
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Vollkommen überzeugt ist Hainer vom neuen Trainer Julian Nagelsmann: "Julian hat enorme Qualitäten und kann auch nach unseren großen Erfolgen völlig optimistisch nach vorne schauen. Es muss einfach jetzt das Ziel sein, eine neue Ära voller Erfolge zu prägen. Die Voraussetzungen dafür sind sehr gut."
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(SID)

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