David Alaba: Matthäus hat wenig Verständnis

Die Vertragsverhandlungen zwischen David Alaba und dem FC Bayern ziehen sich seit mehreren Wochen. Der Abwehrchef der Münchner fordere offenbar ein deutlich höheres Gehalt. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat allerdings wenig Verständnis für den Poker des Österreichers um mehr Geld. Auch er hätte zu seiner Zeit bei einigen Verträgen mehr Geld herausholen können.

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Matthäus schrieb in seiner "Sky"-Kolumne: "Sollte es wirklich so sein, dass es ihm und seinem Berater nur noch darum geht, mehr Gehalt zu bekommen, wäre das in meinen Augen nicht die klügste Entscheidung."
Der 59-Jährige begründete seine Meinung: "Ich kann David versichern, dass es am Ende seiner Karriere nicht das sein wird, was ihn noch glücklicher macht."
Die Alaba-Seite um seinen Berater Pini Zahavi fordere offenbar ein Jahresgehalt von rund 25 Millionen Euro, damit wäre es Spitzenverdiener beim FC Bayern. Der deutsche Rekordmeister soll Alaba elf Millionen Euro Gehalt sowie Prämienzahlungen in Höhe von sechs Millionen Euro bieten.

Matthäus könnte Transfer ins Ausland nachvollziehen

Wenn der Abwehrchef allerdings den Verein verlassen wolle, um etwas Neues kennenzulernen, habe Matthäus vollstes Verständnis: "Sollte er den großen Wunsch haben, für einen Verein wie Real (Madrid) spielen zu wollen, die Premier League Woche für Woche zu erleben oder mit Messi zu zaubern, wären das Argumente, die ich nachvollziehen kann."
Alaba spielt seit 2010 für die Profimannschaft der Münchner und hat noch einen Vertrag bis 2021. "Vor allem in der heutigen Zeit und bei einer Verbindung wie die von David und den Bayern sollte Geld nicht das wichtigste Kriterium sein", merkte Matthäus an.
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