Ins Detail wollte Reus zwar nicht gehen, eine "Baustelle", an der gearbeitet werden müsse, gab der Führungsspieler seinem kommenden Coach Rose aber schon einmal mit auf den Weg.
"Dass wir zu einfache Gegentore kassieren, Standardgegentore, die ein Spiel oder eine Saison entscheiden können. Dass wir daran arbeiten sollten. Das haben wir in der Vergangenheit wenig gemacht, in letzter Zeit wieder mehr. Dementsprechend laufen unsere Spiele gerade", verriet er.
Über die Ziele für die noch laufende Spielzeit äußerte sich der BVB-Mannschaftskapitän nach der bislang sehr turbulenten Saison im Podcast nur kurz und knapp: "Das Ziel muss sein, einen Champions-League-Platz zu erreichen und den DFB-Pokal zu gewinnen."
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Reus, der seit zwei Jahren bei Borussia Dortmund die Kapitänsbinde trägt, wird häufig dafür kritisiert, auf dem Platz kein wahrer Anführer zu sein.
Er selbst stellte nun klar: "Ich spreche Dinge intern an, das ist medial dann kein Thema. Und wenn ich auf dem Platz etwas sage, dann abhängig von der Spielsituation und mit dem Ziel, Sachen zu verbessern. Ich bin auch kein Thomas Müller, der ständig was reinruft, was bestimmt auch Vorteile hat. Aber es ist nicht schlechter, wenn man auf dem Platz etwas weniger sagt, dafür aber präziser.”
Seine Meinung: "Jeder Spieler muss eine Art finden, mit der er sich wohlfühlt. Ich verändere mich nicht, weil das kritisiert wird. Ich mache die Dinge so, wie ich es in dem Moment für richtig halte. Wenn mir dann nachgesagt wird, ich wäre zu leise, ist mir das relativ egal."

Marco Reus lobt Erling Haaland

Reus, der seit 2012 bei Borussia Dortmund spielt und beim Klub unumstritten zum Stammspieler zählt, erklärte: "Ich muss mich jeden Tag beweisen, das ist mein Ego. Ich gehe auf den Platz, egal ob Training oder Spiel, um mich zu verbessern. Sowohl die guten als auch die schlechten Sachen. Das war von Tag eins an so, und wenn das bei mir nicht mehr so der Fall wäre, dann würde ich auch einen Cut machen."
Zudem hob der 31-Jährige einen jungen Teamkollegen besonders hervor: "Einen wie Haaland habe ich im Klub noch nie gesehen. Er ist einzigartig. Im letzten dreiviertel Jahr hat er sich noch mal extrem weiterentwickelt. Er weiß mit Ball und Gegner im Rücken mehr anzufangen. Seine Erfolge und Tore bringen eine unheimliche Wucht mit, die uns hilft."
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