Wechsel von Erling Haaland zu RB Leipzig scheiterte am Gehalt

Im vergangenen Winter wechselte Erling Haaland von Red Bull Salzburg zu Borussia Dortmund. Lange Zeit war auch RB Leipzig mit im Rennen um das Mega-Talent. Ein Grund, warum die Verhandlungen mit dem Norweger scheiterteten, sollen dessen Gehaltsvorstellungen gewesen sein, wie Leipzig-Boss Oliver Mintzlaff gegenüber "DAZN" erklärte. Diese passten nicht zum Gehaltsgefüge der Roten Bullen.

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20 Millionen Euro ließ sich Borussia Dortmund das Sturmtalent Erling Haaland vor gut einem Jahr kosten - aus heutiger Sicht ein absolutes Schnäppchen. Der 20-Jährige zahlte das Vertrauen binnen kürzester Zeit in Form von 33 Toren in nur 32 Pflichtspielen zurück.
Haalands Talent hatten logischerweise nicht nur Dortmunds Scouts erkannt, nachdem der Norweger bereits bei Red Bull Salzburg ähnliche Quoten aufgelegt hatte. Auch andere europäische Spitzenklubs hatten Haaland auf dem Zettel, insbesondere Salzburgs deutsches Pendant, RB Leipzig, bemühte sich um die Dienste des Stürmers.
Dass die Verhandlungen mit den Sachsen scheiterten, soll laut RB-Boss Oliver Mintzlaff insbesondere an den Gehaltsforderungen Haalands gelegen haben. "Die Vorstellungen, die der Spieler und sein Berater damals hatten, passten nicht in unser Gehaltsgefüge", sagte der 45-Jährige gegenüber "DAZN".
Hinzu kam die unterschiedliche Stürmer-Situation, die Haaland deutlich mehr Spielzeit in Dortmund als in Leipzig versprach. "Erling war auch bei uns und wir haben gute Gespräche geführt. Aber die Situation war die, dass Timo Werner bei uns bis zur Winterpause 18 Tore geschossen hat. Dass Dortmund dringend diese Position gesucht hat. Dass Dortmund natürlich auch ein fantastischer Klub ist. Und dann kam noch die wirtschaftliche Komponente dazu", erklärte Mintzlaff.
Nachdem Werner den Klub aber im Sommer verließ, hat Leipzig es noch nicht geschafft, einen Nachfolger zu etablieren. Sowohl Hee-chan Hwang (9 Millionen Euro Ablöse) als auch Alexander Sörloth (20 Millionen Euro) konnten die Erwartungen bisher nicht erfüllen.
Im Winter kommt mit Dominik Szoboszlai für 20 Millionen Euro von Red Bull Salzburg ein weiterer Offensivspieler, der aber eher hinter den Spitzen zu finden ist. Einem Haaland, der vor einem Jahr für die gleiche Summer zu haben war, wird man in Leipzig wohl noch in Zukunft die eine oder andere Träne nachweinen.
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Quelle: Perform

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