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BVB - Erling Haaland erlöst Dortmund gegen Hoffenheim und lässt Stadion beben: "Total krank"
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Publiziert 28/08/2021 um 12:13 GMT+2 Uhr
In einer wilden Schlussphase konnte Borussia Dortmund gegen die TSG Hoffenheim den nächsten Rückschlag gerade so vermeiden. Retter war einmal mehr Dortmunds Stürmer-Star Erling Haaland. Der Norweger erzielte in der Nachspielzeit den entscheidenden Treffer zum 3:2 für den BVB, nachdem Munas Dabbur für die Kraichgauer nur wenige Augenblicke zuvor ausgeglichen hatte.
Erling Haaland von Borussia Dortmund
Fotocredit: Getty Images
Seine blonde Mähne tanzte wie wild, als Erling Haaland alleine vor den Fans die Welle anstimmte und immer wieder mit den Armen fuchtelte. Auf den Rängen verneigten sich die Zuschauer fast schon ehrfürchtig, sie jubelten ihrem "Heiland" euphorisch zu oder bestaunten mit offenen Mündern diese Naturgewalt von einem Spieler. Am glücklichsten war an diesem Freitagabend der kleine Aaron, der das begehrte Haaland-Trikot mit nach Hause nehmen durfte.
Dortmunds Superstar sprang auf seiner Ehrenrunde nach dem Last-Minute-Sieg gegen die TSG Hoffenheim über die Bande und warf dem norwegischen Jungen, der auf einem Plakat um das begehrte Souvenir gebeten hatte, sein schwarz-gelbes Shirt zu. Wenige Minuten zuvor hatte Haaland alle Borussen auf dem Rasen mit dem 3:2 (0:0)-Siegtreffer in der Nachspielzeit (90.+1) glücklich gemacht. Wieder einmal.
Kein Wunder, dass am Sonntag wieder Spekulationen die Runde machten, dass der neue Lionel-Messi-Klub Paris St. Germain nun die Fühler nach dem Skandinavier ausstreckt. "Ich gehe davon aus, dass wir jetzt noch zwei Tage lang mit wilden Gerüchten konfrontiert werden", sagte Sportdirektor Michael Zorc dem "kicker": "Unser Standpunkt ist klar, ich muss nicht ständig den Papageien spielen."
Die BVB-Führung hatte zuletzt immer wieder betont, dass die Lebensversicherung Haaland - zumindest im laufenden Transferfenster - unverkäuflich sei.
Bellingham begeistert: "Er ist eine Maschine"
"Ich muss bereit sein, wenn sich mir die Möglichkeit bietet", sagte der 21-Jährige dem TV-Sender "Viaplay": "Es war wunderbar." Die Stimmung in der mit 25.000 Zuschauern gefüllten Arena nach dem erlösenden Tor beschrieb er als "total krank", er freue sich schon darauf, "wenn 80.000 da sind, dann wird das Stadion fast zusammenkrachen."
Und wer, wenn nicht Erling Haaland, soll dann dafür sorgen? "Er ist eine Maschine", schwärmte auch Jude Bellingham, Torschütze zum zwischenzeitlichen 2:1 (69.), bei "DAZN": "Ich habe nicht genug Worte um zu beschreiben, wie gut er ist und was für ein guter Typ er ist." Dass wieder mal alle nur über Haaland sprachen - kein Problem für den Engländer: "Er verdient alles, was er bekommt."
"BACK. ON. TRACK": BVB dank Haaland in der Spur
Bei seinem Tor bewies Haaland nahezu alle Qualitäten, die ihn zu einem der besten, wenn nicht sogar aktuell besten Stürmer der Welt auszeichnen. Zuerst setzte er sich im Strafraum kraftvoll gegen zwei Hoffenheimer durch, dann flankte er scharf vors Tor und schlich sich anschließend in Lauerposition. Als der Ball nach zwei Weltklasse-Paraden von TSG-Torhüter Oliver Baumann plötzlich vor seinen Füßen lag, fackelte der 21-Jährige nicht lange, sondern hämmert den Ball präzise und wuchtig unter die Latte.
"BACK. ON. TRACK", zurück in der Spur, schrieb der Torjäger hinterher auf Twitter und postete darunter ein Foto von seinem völlig wilden Torjubel. Haaland sorgte dafür, dass dem BVB eine Woche nach dem 1:2 beim SC Freiburg eine zweite Enttäuschung erspart blieb - auch wenn Trainer Marco Rose das nicht gerne hörte.
Rose hebt Mannschaftsleistung hervor
"Ich glaube, es war der Siegeswillen der ganzen Mannschaft", betonte Rose, der aber die Extraklasse seines Stürmerstars in der entscheidenden Szene nicht abstreiten konnte: "Am Ende ist es Erling, der mit seiner Wucht und Power das Ding reinmacht."
Rose war aber mit der gesamten Mannschaft zufrieden, sie habe "eine sehr dominante erste Halbzeit" gespielt und sich erfolgreich gegen das drohende Unentschieden gestemmt. Der zweite Saisonsieg gebe ihm "Ruhe und Zeit", in der Länderspielpause an Dingen zu arbeiten, "über die wir noch reden wollen", so Rose. Der Trainer verriet auch, welche Dinge er meinte: "Spiel mit dem Ball, Absicherungsverhalten, Positionsspiel, Aktivität im letzten Drittel." All das stimmte phasenweise überhaupt nicht beim BVB.
Die tapferen Hoffenheimer hatten ebenfalls "Werbung für den Fußball" betrieben, wie Gäste-Trainer Sebastian Hoeneß meinte: "Nur dann sprang der Ball eben leider dem falschen Spieler vor die Füße...".
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(SID)
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