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BVB: Neue Gerüchte um Erling Haaland - hat der Norweger seinen Wechsel nach Spanien ausgeplaudert?
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Publiziert 02/01/2022 um 16:03 GMT+1 Uhr
Pokalsieger Borussia Dortmund startet am Montag ins neue Jahr. Dabei steht natürlich Erling Haaland weiter im Mittelpunkt. Die Zukunft des Topstürmers aus Norwegen ist weiter ungewiss, doch geht es nach dem BVB, wird sich in den kommenden Wochen entscheiden, ob Haaland auch im kommenden Jahr in schwarz-gelb auflaufen wird. Eine heiße Spur führt derweil nach Spanien.
Julian Brandt (l.) mit Topstürmer Erling Haaland
Fotocredit: Getty Images
Das jüngste Gerücht ist unter der Sonne Spaniens gereift. Im Weihnachtsurlaub an der Costa del Sol soll Erling Haaland vor Fans ausgeplaudert haben, dass er seine Tore künftig auf der iberischen Halbinsel schießen wird.
Dass die Zeitung "AS" vor dem Trainingsstart von Borussia Dortmund am Montag darüber berichtet, scheint dabei kaum zufällig - schließlich steht das Blatt Real Madrid nahe. Und der spanische Rekordmeister will den Stürmerstar unbedingt haben.
Doch wer möchte das nicht? Im Grunde befinden sich alle europäischen Topklubs, die das nötige Kleingeld aufbringen können, in der Verlosung. Daraus machte Hans-Joachim Watzke zuletzt keinen Hehl. "Ich weiß nur verbürgt, dass Real Madrid großes Interesse an ihm hat", sagte der BVB-Geschäftsführer kurz vor Weihnachten der "Bild": "Ich könnte jetzt auch 25 andere nennen. Aber da weiß ich es verbürgt."
Verbürgt ist auch, dass Haaland im gerade begonnen Jahr Großes vor hat. "Pass auf 2022 - dich hole ich mir", schrieb der 21-Jährige zu seinem Neujahrsgruß in den sozialen Netzwerken. Den Tatendrang sollen erst einmal die Gegner in der Fußball-Bundesliga zu spüren bekommen.
Fall Haaland: BVB will Planungssicherheit
Die ersten Rückrundenpartien gegen Eintracht Frankfurt, den SC Freiburg, die TSG Hoffenheim und Bayer Leverkusen sind richtungsweisend für den BVB - schließlich rangieren alle Kontrahenten im oberen Tabellendrittel.
Verzichten muss das Team anfangs auf Abwehrspieler Dan-Axel Zagadou, der während seines Urlaubs in Dubai positiv auf Corona getestet wurde.
Nach diesen Spielen soll auch klar sein, wohin die Reise für Haaland geht. Wenn es nach Watzke geht, wird der Pokalsieger schon vor dem Frühjahr Planungssicherheit haben.
Das Aus der Borussen in der Champions League und neun Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Bayern München sprechen allerdings dafür, dass der ehrgeizige Norweger die Dortmunder trotz seines bis 2024 laufenden Vertrages im Sommer verlassen könnte - falls ein Klub die angeblich bei 75 Millionen Euro festgeschriebene Ablösesumme überweist.
Wecher Top-Klub kann sich Haaland leisten?
An dieser Stelle kommen Haalands Vater Alf-Inge und Berater Mino Raiola ins Spiel. Sie müssen schließlich einen Interessenten präsentieren, der nicht nur die Ablöse auf den Tisch legt.
Zuzüglich des Gehalts und der Provisionen geht es bei einer langfristigen Vertragslaufzeit um mehrere Hundert Millionen Euro.
Dieses Volumen setzt den Optionen Haalands, um den auch ein Ausrüster-Kampf der Sportartikel-Giganten entbrannt ist, in Zeiten der Corona-Pandemie enge Grenzen.
Raiola demonstriert dennoch Gelassenheit. "Wir werden nach der besten Option suchen. Haaland kann auf alle warten", sagte der umstrittene wie gefürchtete Berater zuletzt: "Ich schließe nicht aus, dass er noch ein Jahr in Dortmund bleibt." Dann allerdings müsste der BVB beim Gehalt ein paar Millionen drauflegen - was Watzke zuletzt auch andeute.
Hoeneß: Haaland würde jeder Mannschaft gut zu Gesicht stehen
Vielleicht mischt aber doch noch ein nationaler Konkurrent mit, gegen den die Dortmunder keine Chance hätten. "Also eines ist sicher: dass Erling Haaland jeder Mannschaft der Welt gut zu Gesicht stünde.
Das ist gar keine Frage", sagte Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß dem "SID": "Und wenn wir Robert Lewandowski nicht hätten, Gott sei Dank haben wir ihn, müsste sich der FC Bayern sicher mit Haaland beschäftigen."
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(SID)
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Quelle: Perform
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