FC Bayern: Hasan Salihamidzic traf sich angeblich mit BVB-Stürmer Erling Haaland in München

Eigentlich schien Manchester City im Rennen um Erling Haaland zuletzt klar vorne zu liegen. Doch auch der FC Bayern München stand offenbar vor nicht allzu langer Zeit in Kontakt mit dem jungen Stürmer von Borussia Dortmund. Denn nach Informationen der "Bild" kam es Anfang März in München in der Villa von Hasan Salihamidzic zu einem Treffen zwischen dem Bayern-Sportvorstand und Haaland selbst.

Erling Haaland (BVB)

Fotocredit: Getty Images

Das Gespräch der beiden soll mehrere Stunden gedauert haben, heißt es. Laut "Bild" befand sich Haaland zu diesem Zeitpunkt auch wegen einer Behandlung nach einer Muskelverletzung in der bayerischen Landeshauptstadt.
Finanziell erscheint ein Transfer des 21-Jährigen aber nur schwer vorstellbar. Vorstandschef Oliver Kahn erklärte vor Kurzem im "Sport1-Doppelpass", das Transfer-Paket von Haaland sei "sehr, sehr weit weg von dem, was wir uns vorstellen. Das sind finanzielle Dimensionen, die sind außerhalb unserer Vorstellung."
Für einen Wechsel des jungen Norwegers mitsamt Ablöse, Spielergehalt über mehrere Jahre und Berater-Provisionen für Mino Raiola und Vater Alf-Inge Haaland werden wohl bis zu 355 Millionen Euro fällig.
Der Transfer-Poker um Haaland geht dennoch langsam in die entscheidende Phase.

Ausstiegsklausel offenbar länger gültig

Denn nach Informationen der "Ruhr Nachrichten" reiste Haaland erst vor wenigen Tagen nach Monte Carlo, um mit Berater Raiola wichtige Gespräche über seine Zukunft zu führen. Manchester City mit Trainer Pep Guardiola soll im Rennen um den Torjäger weiter die Nase vorn haben.
Laut dem norwegischen TV-Sender "TV2" kann die Ausstiegsklausel über 75 Millionen Euro bei Haaland aber nicht nur bis Ende April - wie zuvor berichtet -, sondern auch erst bis Ende Juni gezogen werden. Damit bliebe allen Beteiligten etwas mehr Zeit, um eine finale Entscheidung zu treffen. Klar scheint zumindest, dass der Norweger Borussia Dortmund im Sommer verlässt.
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