"Wir hatten ein wenig Pech mit dem Schiedsrichter. Das ist eigentlich ein Foul. Einen Vorteil sehe ich hier nicht wirklich", eröffnete Müller seine Schimpftirade am "DAZN"-Mikrofon und ergänzte:
"Im ersten Moment kann ich den Schiedsrichter verstehen, er will den Vorteil geben, aber durch diesen Rempler ist es absolut keine Vorteilssituation, das haben wir auch schon auf dem Feld besprochen, aber der Schiedsrichter wollte bei seiner Meinung bleiben."
Augsburgs Caligiuri hatte Gnabry in der 23. Minute bei einem Gegenangriff der Münchner ins Straucheln gebracht. Der deutsche Nationalspieler lief daraufhin jedoch mit dem Ball am Fuß weiter, weshalb Schiedsrichter Siebert zunächst auf Vorteil für Bayern entschied. Nur wenige Sekunden später verlor Gnabry jedoch das Spielgerät an Jeffrey Gouweleeuw, weshalb der Unparteiische nach Ansicht von Müller auf Freistoß für den Rekordmeister hätte entscheiden müssen - doch die Pfeife von Siebert blieb stumm.
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Bitter für den FC Bayern: Aus eben jenem strittigen Zweikampf resultierte die Führung für die Hausherren, die nach dem Ballgewinn im Mittelfeld schnell umschalteten und durch den sehenswerten Treffer von Mads Pedersen in Führung gingen (23.). Der Anfang vom Ende für die Gäste, die sich letztlich 1:2 bei den Fuggerstädtern geschlagen geben mussten.

Müller schießt gegen Schiri Siebert: "Einen Vorteil sehe ich hier nicht"

Auf die Frage, ob Müller und seine Mannschaftskollegen Siebert auf dem Platz mit jener Szene konfrontiert hätten, antwortete der 32-Jährige aufgebracht: "Ja klar und dann sagt er, das war Vorteil. Aber das ist ja kein Vorteil. Serge versucht noch weiterzulaufen und dann sagt er: 'Dann muss er sich fallen lassen.' Wo kommen wir denn da hin?! Man sieht ja ganz klar, dass Serge durch diese Aktion ins Straucheln kommt. Natürlich versucht er erst noch weiterzuspielen, aber einen Vorteil sehe ich hier nicht."
Als Ausrede für die überraschende Niederlage des FC Bayern, die zweite in der laufenden Bundesliga-Saison, wollte Müller jene Situation aber nicht gelten lassen.
"Wir haben es uns in der ersten Halbzeit vor allem in verschiedenen Situationen, gerade wenn es in unsere Hälfte geht, dann irgendwo auch nicht verdient. Wir waren im letzten Drittel zu unsauber, haben Bälle verloren und auch die Flanken kamen schlecht. Also die erste Halbzeit war schlecht, sehr schlecht", legte Müller den Finger in die Wunde und betonte: "Es geht heute nicht um den Schiedsrichter, auch wenn er in dieser Szene keine gute Figur gemacht hat."
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