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FC Bayern München: Karl-Heinz Rummenigge sorgt sich um Wettbewerbsfähigkeit der Bundesliga
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Publiziert 11/11/2021 um 07:43 GMT+1 Uhr
Bayern Münchens ehemaliger Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hat in einem Interview mit dem "WDR" klarere Regeln für das Financial Fair Play gefordert. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass die Bundesliga in absehbarer Zukunft nicht mehr wettbewerbsfähig sei, so der 66-Jährige. "Die Wettbewerbsfähigkeit ist das höchste Gut, das der Fußball behalten muss", so Rummenigge.
Karl-Heinz Rummenigge
Fotocredit: SID
Er fuhr fort: "Wenn wir demnächst nur noch gegen Staaten oder Milliardäre spielen müssen und wir hier in Deutschland eine völlig andere Kultur haben, nämlich 50+1, dann muss ich ehrlich sagen, da muss man sich langsam Gedanken und Sorgen machen um die Bundesliga und ihre Klubs."
Auch der FC Bayern München werde es dann in Zukunft immer schwerer haben, mit den besten Klubs Europas mithalten zu können. "Nicht kurz-, aber mittelfristig", sagte Rummenigge.
Gleichzeitig verteidigte der Funktionär die von großen Teilen der Bayern-Fans häufig kritisierte Zusammenarbeit mit Qatar-Airways und die Trainingslager in Katar.
"Wenn Du als Bayern München in einem internationalen Wettbewerb erfolgreich sein willst, dann hat man natürlich mit Klubs wie Manchester City mit Abu Dhabi, mit Chelsea mit dem Milliardär Abramowitsch, mit Paris Saint-Germain mit Katar als Staat und Manchester United mit amerikanischen Milliardären zu tun", sagte er.
Zudem sei von allen arabischen Staaten Katar derjenige, bei dem es die größten Verbesserungen gebe, was die Arbeiterrechte angeht. Der Fußball könne auch dafür sorgen, dass sich das noch weiter verbessere.
"Ich bin da grundsätzlich optimistisch, dass sich die Menschen- und Arbeitsrechte in diesen Ländern, insbesondere in Katar, auch durch den Fußball schon verbessern werden", so Rummenigge.
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