Lotahr Matthäus kritisiert Marco Reus und Mats Hummels: "Haben mit sich selbst zu tun"

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat Borussia Dortmunds Routiniers Marco Reus und Mats Hummels wegen ihrer fehlenden Leaderqualitäten stark kritisiert. "Die Führungsspieler haben mit sich selbst zu tun", sagte Matthäus bei "Sky90". "Mats Hummels ist häufig verletzt, Marco Reus kämpft mit sich selbst und hat keine Konstanz. Und solche Spieler sollen dann die Mannschaft führen? Sehr schwierig."

Marco Reus (links) und Mats Hummels - Borussia Dortmund

Fotocredit: Getty Images

Der BVB musste nach der 2:5-Heimklatsche gegen Bayer Leverkusen vor zwei Wochen in der Euro League gegen die Glasgow Rangers unter der Woche (2:4) die nächste Blamage hinnehmen.
Auch wenn Dortmund zwischen den beiden Niederlagen einen 3:0-Auswärtssieg bei Union Berlin feierte, kritisierte Matthäus die Einstellung der Akteure von Schwarz-Gelb, vor allem in den Partien gegen Leverkusen und Glasgow.
"Solche Spiele wie gegen Glasgow und Leverkusen. Das ist dann eine Saison, wie man sie sich in Dortmund ganz anders vorgestellt hat. Da war die Mannschaft nicht leidensfähig", merkte der 60-Jährige an.
Insbesondere die Abwehrarbeit des DFB-Pokalsiegers bemängelte der frühere Bayern-Profi, führt die Fehler in der Defensive aber auch auf die Einstellung der Spieler zurück. "Man hat im Spielaufbau sehr viele Fehler gemacht, man bekommt viele Gegentore nach Standards, das ist schon seit Jahren so. Das ist eine Willensfrage. Das vermisse ich bei Dortmund", analyiserte Matthäus.

Matthäus: Rose "kann sich nicht freisprechen"

Übungsleiter Marco Rose bekam ebenfalls sein Fett weg, denn laut Matthäus könne der Trainer sich nicht freisprechen. Die Partie gegen Ex-Klub Borussia Mönchengladbach (LIVE im Ticker bei Eurosport) am Sonntag sei für Coach Rose bereits ein wegweisendes Spiel.
"Dann wackelt es richtig, wie in Nordrhein-Westfalen der Wind in den letzten Tagen. Wenn er das Spiel nicht gewinnt, dann kann ich mir vorstellen, dass man noch mehr über ihn diskutiert. Nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch intern", glaubt der Weltmeister von 1990.
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