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RB Leipzig feiert nach Rückstand klaren Auswärtssieg bei Greuther Fürth
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Publiziert 13/03/2022 um 21:21 GMT+1 Uhr
RB Leipzig hat trotz eines frühen Rückstands einen klaren 6:1 (4:1)-Erfolg bei Greuther Fürth eingefahren. Die Gastgeber gingen durch Jamie Leweling (3.) in Führung - danach drehte der Favorit auf. André Silva (17.), Emil Forsberg (32.), Konrad Laimer (34.) und Benjamin Henrichs (45.) drehten die Partie in der ersten Hälfte Mohamed Simakan (58.) und Christopher Nkunku (69.) erhöhten.
Jubel bei RB Leipzig
Fotocredit: Getty Images
Mit Lukas Klostermann, Benjamin Henrichs, Konrad Laimer und André Silva brachte RB-Coach Domenico Tedesco vier Neue im Vergleich zum 1:1-Remis gegen den SC Freiburg. Mit Dani Olmo und Kevin Kampl mussten die Leipziger krankheitsbedingt auf gleich zwei Kreativspieler verzichten - Josko Gvardiol (Oberschenkelprobleme), Nordi Mukiele und Yusuf Poulsen mussten ebenfalls weichen.
Fürths Trainer Stefan Leitl rotierte ebenfalls auf vier Positionen. Für den gelbgesperrten Sebastian Griesbeck, Gian-Luca Itter, Timothy Tillmann und Jeremy Dudziak durften Jetro Willems, Maximilian Bauer, Julian Green und Havard Nielsen von Beginn an ran.
Die Kleeblätter bekleckerten sich in Halbzeit trotz des Blitzstarts nicht gerade mit Ruhm. Jamie Leweling brachte die Fürther nach nicht einmal vier Minuten in Führung: Nach einem Steilpass von Marco Meyerhöfer blockte Gvardiol zunächst einen Querpass von Leweling. Den Abpraller legte sich der Dribbler auf seinen linken Fuß und jagte das Spielgerät ins kurze Eck - Peter Gulacsi war beim Gegentor nicht völlig machtlos.
In der Folge übernahmen die Bullen vollends die Spielkontrolle und kamen durch André Silva zum ersten gefährlichen Torabschluss (8.). Nach 17 Minuten war es dann soweit: der agile Angeliño bediente am kurzen Pfosten Silva, der die Kugel aus fünf Metern unter die Latte wuchtete (17.).
RB blieb dran und drehte in Person von Emil Forsberg die Partie: Nach einer kurz ausgeführten Ecke landete der Ball am Halbkreis beim Schweden, der aus 20 Metern zum Distanzschuss ansetzte. Fürths Torhüter Andreas Linde sah den Ball zwar spät, hatte am Gegentreffer aber mindestens eine Teilschuld (32.).
Nur drei Minuten später erhöhte Konrad Laimer mit einem sehenswerten Lupfer auf 3:1 für die Gäste (35.). Das war es aber noch nicht im ersten Spielabschnitt. Henrichs baute die Pausenführung nach selbigem Muster wie beim Ausgleichstreffer auf 4:1 aus: Wieder konnte Angeliño von der linken Seite seelenruhig flanken. Am zweiten Pfosten schmiss sich Henrichs mit einer Grätsche in den Ball und vollstreckte (45.).
In Halbzeit zwei plätscherte die Partie dahin, ehe Mohamed Simakan nach einer guten Stunde zum 5:1 aus Leipziger Sicht einnickte (59.). Das war nicht der erste Standard der Bullen, mit dem die Kleeblätter große Probleme hatten. Das die Mittelfranken schlichtweg kein Bundesliga-Format besitzen, stellte Christopher Nkunku in Minute 69 nochmals unter Beweis - mit seinem Abstauber setzte er den Schlusspunkt des Sieben-Tore-Spektakels.
Die Stimmen zum Spiel:
Domenico Tedesco (Trainer RB Leipzig): "Es war wichtig, dass wir schnell das 1:1 machen - sonst kann es in Fürth eklig werden. Wir haben es heute sehr schnell gespielt und gut und oft verlagert. Wir hatten viele Tiefenläufe. Wir waren oft in der Box - und müssen eigentlich noch mehr Tore schießen."
Emil Forsberg (RB Leipzig): "Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht - obwohl wir zunächst mit 0:1 hinten lagen. Das Selbstvertrauen ist gut, wir spielen auch richtig geilen Fußball. Man hat bei jedem Spieler gesehen, dass es Spaß macht."
Marcel Halstenberg (RB Leipzig): "Nach so einer langen Leidenszeit ist es ein schönes Gefühl, mit den Jungs wieder auf dem Platz zu stehen. Wir wollten es eigentlich seriös angehen, sind aber schnell in Rückstand geraten. Danach war es heute einfacher, als wir es uns gedacht haben."
Stefan Leitl (Trainer SpVgg Greuther Fürth): "Glückwunsch an Leipzig - das Spiel hat eigentlich genauso begonnen, wie wir es angesprochen haben. Aber im Laufe der Zeit wurde das Feld zu groß. In der Summe war das nicht die Energie, die wir in den vergangenen zwei Monaten auf den Platz gebracht haben."
Paul Seguin (SpVgg Greuther Fürth): "Wir kommen gut ins Spiel, danach fehlte die Intensität bei allen. Das war heute schon ein bitterer Tag. Mir fehlen echt die Worte - das war ein Totalausfall heute."
Jamie Leweling (SpVgg Greuther Fürth): "Dass die Fans nach so einer harten Niederlage zu uns stehen, fühlt sich gut an. Das 1:0 hat uns eigentlich den Push gegeben, aber es ist die Qualität von Leipzig, dass sie weitermachen und ihr Spiel aufziehen."
Der Tweet zum Spiel: Die Bullen in Feierlaune
Das fiel auf: Immer wieder Angeliño
Gegen Fürth dürfte zwar kein Leipziger Akteur in der Benotung schlecht wegkommen - dennoch ist einer besonders hervorzuheben: der Linksverteidiger Angeliño. Mit seinen punktgenauen Flanken stellte er die Hintermannschaft der Kleeblätter immer wieder vor unlösbare Aufgaben, ganz zu schweigen von seiner Passstärke, die er als Initiator zahlreicher RB-Angriffe immer wieder einbrachte. Silva, Nkunku und Co. können froh sein, einen derart mannschaftsdienlichen und in Sachen Assists zuverlässigen Außenbahnspieler in ihrer Mannschaft zu haben.
Die Statistik: 1
Einen Lieblingsgegner scheint Leipzigs Knipser Silva nicht unbedingt zu haben. Mit seinem heutigen Treffer erzielte er sein erstes Tor gegen die Fürther. Nur gegen seinen Ex-Klub aus Frankfurt und seinen aktuellen Arbeitgeber RB hat der Portugiese noch nicht getroffen.
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Tedesco reagiert gereizt auf Reporter-Frage: "Jede Woche das Gleiche"
Quelle: Perform
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