Der Köln-Trainer hatte durchaus Gründe zu guter Laune. Im Sonntagabendspiel zeigte der Effzeh gegen den Tabellenzweiten eine couragierte Leistung und war streckenweise die bessere Mannschaft. Als er zum Gespräch bei "DAZN" stand, rief Baumgart Kumpel Rose herbei, um das Interview gemeinsam zu führen.
"Wir sind sehr gute Freunde", verriet Rose und klopfte Baumgart dabei auf die Schulter. "Wir telefonieren sehr oft auch unter der Saison. Jetzt war es mal Zeit, dass ich ihn besuche", scherzte der Dortmund-Trainer.
Doch der Besuch in Köln verlief für den BVB nicht wie erhofft. Durch das Unentschieden im RheinEnergieStadion verpassten es die Schwarz-Gelben, wieder bis auf vier Zähler an Tabellenführer FC Bayern München heranzurücken. Stattdessen wuchs der Abstand auf den Rekordmeister auf sechs Punkte an.
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Zwar hatte Marius Wolf die Gäste früh in Führung (7.) geschossen, doch Sebastian Andersson (35.) brachte den Effzeh noch vor dem Seitenwechsel zurück ins Spiel. Im zweiten Durchgang wurden die Schwarz-Gelben stärker, verpassten aber anders als zuletzt gegen Arminia Bielefeld und den FSV Mainz 05 den erlösenden Treffer.

Baumgart stellt sich vor Rose

Nach dem Ausscheiden in der Champions League, der Europa League und der Niederlage im Achtelfinale des DFB-Pokals steht Rose bereits in seiner ersten Spielzeit im Ruhrpott unter Druck. Einzig in der Bundesliga haben die Borussen noch theoretische Chancen auf einen Titel.
Baumgart nahm seinen Freund nach dem Spiel allerdings gegen Kritik in Schutz. "Was mir in der Bewertung zu kurz kommt, ist wenn man die ganze Saison mit Verletzten zu kämpfen hat, die man ersetzen muss", so der Köln-Trainer bei "DAZN".
Zuletzt hatte Rose unter anderem mehrere Wochen auf Superstar Erling Haaland und Giovanni Reyna verzichten müssen. Auch Kapitän Marco Reus fehlt dem BVB bereits seit Februar. Am Sonntagabend fehlten dem 45-Jährigen mit Reus und Thomas Meunier erneut zwei Stammspieler.

Erling Haaland von Borussia Dortmund

Fotocredit: Getty Images

"Es kommt mir zu schlecht rüber, dass wir immer nur schwarz und weiß sehen. Ich finde, dass sie eine gute Saison spielen", stellte sich Baumgart vor Rose und ergänzte: "Wenn uns acht Spieler wegbrechen, wird es nicht einfach. Das gleiche Problem hat Rosi. Und da würde ich gerne eine gewisse Sachlichkeit sehen, weil es nicht so schlecht aussieht, wie es gemacht wird."
Trotz des Wiedersehens gab es am Sonntag allerdings kein gemeinsames Abendessen, wie Baumgart erzählte. Doch "wir werden uns auf jeden Fall treffen", kündigte er an.
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