Im Interview mit der "WAZ" gab Moukoko Einblicke über den Druck im Fußball sowie der enormen Erwartungshaltung an seine Person. "Am Anfang haben mich die Berichte noch sehr belastet, vor allem, als über mein Alter diskutiert wurde", sagte der jüngste Torschütze der Champions League und Bundesliga.
Ich wollte mir das nicht mehr antun. Ich wollte aufhören.
Mit der Aufmerksamkeit um seine Person besser umzugehen, verdankt er vor allem BVB-Nachwuchs-Coach Sebastian Geppert: "Irgendwann bin ich mit der Aufmerksamkeit klargekommen, auf dem Platz konnte ich alles vergessen", verriet der Ausnahmekönner. In der abgelaufenen Saison erzielte Moukoko in 14 Bundesligaspielen drei Tore, musste anschließend jedoch wegen einer Bänderverletzung pausieren.
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Zahlreiche Angebote vor BVB-Wechsel

Als Moukoko vor fünf Jahren zur BVB-Jugend wechselte, standen ihm auch zahlreiche andere Optionen offen. Weshalb die Wahl letztlich auf Dortmund fiel, war ein klarer Plan der BVB-Verantwortlichen mit dem Youngster:
Dortmund hat mir eine Strategie aufgezeigt, wie ich den Weg von der U15 bis zu den Profis schaffe. Das hat mich überzeugt.

Haaland als Vorbild

Für die neue Saison erhofft sich das Sturm-Juwel mehr Einsatzzeiten unter Marco Rose: "Ich möchte mehr Spielminuten sammeln als in meiner ersten Saison, mehr Tore schießen, mehr Vorlagen geben. Ich will immer da sein, wenn die Mannschaft mich braucht."
Als Vorbild nannte er seinen norwegischer Sturmpartner: "Er schießt Tore, er kämpft, er rackert. Er will immer gewinnen, selbst im Training. Mit dieser Einstellung hilft er der Mannschaft."

Youssoufa Moukoko ist von Stürmerstar Haaland begeistert

Fotocredit: SID

Titel und Führerschein als nächstes Ziel

Am 20. November feiert Moukoku dann seinen 17. Geburtstag, auf den sich der bereits besonders freut. „Dann freue ich mich, wenn ich meinen Führerschein machen kann. Freiheit zu haben und unabhängig zu sein, ist mir wichtig.
Seine sportlichen Ziele mit dem BVB beschrieb er ebenfalls ambitioniert: "Die Meisterschaft und der Pokal" seien ein großer Traum des Stürmers, der weiter ausführte: "Und wenn wir an uns glauben, dann können wir auch in der Champions League viel erreichen. Warum auch nicht? Der BVB stand schon einmal im Finale."
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