Youssoufa Moukokos Zukunft bei Borussia Dortmund bleibt ungewiss: Wunderkind könnte wechseln

Der als Wunderkind gepriesene Youssoufa Moukoko hat eine unbefriedigende Saison hinter sich. Zwar wurde der 17-Jährige am 34. Spieltag gegen Hertha BSC zu einem der Hauptdarsteller beim 2:1-Erfolg, doch seine Zukunft bei Borussia Dortmund bleibt weiterhin ungewiss. "Wir gucken, was das Beste für ihn und seine Entwicklung ist", erklärte Trainer Marco Rose jüngst die Situation seines Schützlings.

Youssoufa Moukoko wird mit einem Wechsel in Verbindung gebracht

Fotocredit: Imago

Der vielversprechende Stürmer der Borussia ist in dieser Saison in der Bundesliga nicht über eine Minirolle hinaus gekommen.
Künftige Engagements? Ungewiss!
Der 17-Jährige sorgte nach dem Spiel gegen die Berliner im sozialen Netzwerk Snapchat mit Fotos und Nachrichten für Wirbel.
"Nach sechs Jahren mit wunderschönen Momenten muss ich mich verabschieden", hieß es dort unter anderem.
"Youssoufas Nachrichten waren unbedarft formuliert. Er wollte sich scheinbar bei seinen scheidenden Kollegen bedanken", stellte der künftige Sportdirektor Sebastian Kehl klar. Die Beiträge wurden danach gelöscht.

Moukoko: Diskussionen um Wechsel halten sich hartnäckig

Auch wenn Kehl Wechselgerüchten entgegentrat, die Diskussionen um das Toptalent werden anhalten. Moukoko ist trotz seiner häufigen Verletzungen unzufrieden mit seiner Spielzeit. 16 Liga-Einsätze, auf 210 Minuten verteilt (zwei Tore, zwei Vorlagen), entsprechen nicht seinen Vorstellungen. Nur einmal stand der jüngste Spieler und Torschütze der Bundesliga-Geschichte in der Startelf.
"Wir sind im Austausch. Wir gucken, was das Beste für ihn und seine Entwicklung ist. Es ist schon wichtig, dass er irgendwann Spielzeit bekommt", sagte Trainer Marco Rose zuletzt. Ihn würde es "freuen, wenn wir es schaffen, den nicht einfachen Weg bei uns gemeinsam zu gehen".
Doch was will Moukoko? Sein Vertrag läuft noch bis 2023. Da gebe es "keinen neuen Stand", sagte Kehl den Zeitungen der "Funke Mediengruppe". "Er hat einen Vertrag bis 2023, und wir wollen diesen gerne mit ihm verlängern." Laut "Ruhr Nachrichten" stocken aber die Verhandlungen. Zudem wäre auch ein Leih-Geschäft im Sommer möglich.

Real Madrid offenbar an Moukoko interessiert

Die spanische Sport-Zeitung "AS" bringt den Youngster sogar mit Real Madrid in Verbindung. Die Königlichen sollen bereit sein, für den deutschen U21-Nationalspieler 20 Millionen Euro Ablöse zu bezahlen. Angesichts der prominenten Konkurrenz beim Champions-League-Finalisten erscheint ein Wechsel für Moukoko aber wenig sinnvoll.
Rose warb zuletzt um Geduld - bei allen Beteiligten. "Wisst ihr, wie alt der Junge ist? Der ist 17. Dann wird geschrieben: Der Absturz des Youssoufa Moukoko. Wenn ich mit 17 so was über mich hätte ergehen lassen oder lesen müssen, weiß ich nicht, wie es mir gegangen wäre", sagte der BVB-Coach.
Er würde sich wünschen, "dass man den Jungen auch mal 17 sein und sich entwickeln lässt. Und ihm nicht noch irgendwelche Klötze ans Bein bindet, Druck aufbaut oder den Verein ins Achtung stellt."
(SID)
picture

Große Töne und "Lewa bleib!" So feiert Bayern die Meisterschaft

Quelle: Perform

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung